Öffi-Initiative der ÖH erfreulich

Auch wenn die ÖH der Uni Innsbruck es nicht geschafft hat, ihren Bürgerinitiativantrag bei der Stadt Innsbruck einzubringen, freut mich die Unterstützung der ÖH. Dass der falsche Antragstext verwendet wurde, tut dem Engagement keinen Abbruch. Die Festlegung der Tarife des Innsbrucker Stadtverkehrss fällt nicht in die Zuständigkeit des Gemeinderates. Er kann nicht dazu verpflichtet werden, Kosten für eine Tarifsenkung zu übernehmen.
So wie beim SeniorInnenticket sind Tarifsenkungen an Verhandlungen mit dem Land Tirol bzw. VVT geknüpft. Das angedachte Jugendticket für SchülerInnen + Lehrlinge bis 19 ist an Verhandlungen mit dem Bund geknüpft. Auch unsere in Ausarbeitung befindliche Tarifreform für alle, die den Innsbrucker Nahverkehr nutzen wollen, braucht dann ebenfalls Verhandlungen mit dem Land. Dazu gehört auch das Ticket für Studierende, gleich welche tertiäre Ausbildungsstätte sie besuchen.
Dass sich nun die ÖH mit allen tertiären AusbildungsvertreterInnen vernetzt hat, freut mich auch sehr. Es geht schließlich nicht nur um Studierende der Uni Innsbruck.
Je mehr Unterstützung wir von der ÖH für die Senkung der Tarife bekommen, desto besser für die Stadtregierung. Weiter so, das bringt wirklich viel Rückenwind für unsere Tarifreform.

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