Tag der Sonne am Innsbrucker Markplatz

Energie und die Energiewende sind die Herausforderungen für Europa und auch für unsere Stadt. Am 4.5. organisierten wir ein kleines Fest zum "Tag der Sonne" am Innsbrucker Markplatz. Die Sonne ist eine Energiequelle, die noch einige Millionen Jahre die Erde mit Wärme und Licht speist und die vor allem nicht monopolisiert werden kann. Die Sonne steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Die Sonne ist eine der vielen Energiequellen, die wir für eine Energiewende nutzen müssen.


Verschiedene Firmen konnten ihre Produktneuheiten ausstellen. ZB. gab es einen Solarkocher, bei dem alle Würsteln für die BesucherInnen des Festes gekocht wurden. Natürlich fehlten die klassischen Anwendungen für die Nutzung der Sonnenenergie nicht. Damit es auch Spaß macht, gab es auf der Hauptbühne ein Fahrrad, mit dem Strom erzeugt werden konnte. Ich wurde auch dazu vergattert, Strom zu erzeugen. Meine Ausbeute fiel etwas gering aus -:)

Die IKB stellte ihre BürgerInnensolarbeteiligunen vor. Das erste Kraftwerk steht ja derzeit in Mühlau. Es sollen noch weitere folgen. Das ist vor allem für all diejenigen interessant, die A) gar keine Möglichkeit haben, weil in Miete und B) evt. Eigentum, aber das Dach nicht geeignet ist. Man beteiligt sich mit dem Kauf von Modulen, braucht sich nicht um die Wartung zu kümmern und der Strom wird ins IKB-Stromnetz eingespeist. Jährlich bekommt man eine Stromgutschrift, die von der allgemeinen Stromrechnung abgezogen werden wird. Ein gutes Modell, das effizienter Strom erzeugen kann, weil die Energie gebündelt im Kraftwerk gesammelt wird und nicht mit einzelnen Modulen auf einzelnen Dächern.

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