Fahrradkultur: Was braucht es dazu?

Derzeit liegt österreichweit der Fokus auf Wien - die VeloCity-Konferenz startet am Dienstag dieser Woche. Auf der Universität in Innsbruck gab es am Freitag einen Schwerpunkttag - Perspektiven auf die aktuelle Rolle des Fahrrads als nachhaltiges Verkehrsmittel. Wir in Innsbruck starteten am Mittwoch mit einer Workshopreihe - Fahrradhauptstadt Innsbruck: Ziele und Visionen.

Das Fahrrad ist seit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert ein Bestandteil unseres mobilen Lebens. Die autogerechte Planung von Städten und der Boom der Automobilindustrie hat vor allem in den 60er-, 70er-Jahren das Fahrrad aus Städten stark verdrängt. In den letzten Jahren hat sich das Fahrrad aber wieder für die Alltagswege etabliert und ein Boom ist in europäischen Städten losgeradelt worden. Es ist ja auch so herrlich praktisch - schnell, flexibel, gesund, kostengünstig, platzsparend, umweltschonend, lärmvermeidend, keine Abgase, und - zu guter letzt - modern und chic.

Das Fahrrad ist eine Mobilitätsform, das man von Kleinauf bis ins hohe Alter verwenden kann. So wie die Beine und so wie den Öffentlichen Verkehr. Alle 3 Mobilitätsformen lassen sich optimal verknüpfen und sichern Mobilität in allen Lebensaltern. Vor allem machen Gehen, Radfahren und Öffentlicher Verkehr unsere Städte lebens- und liebeswert.

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