SchulPlusTicket wird kommen

Der heutige Artikel in der Tiroler Tageszeitung hat mich schon etwas irritiert. Wir bemühen uns, das SchulPlusTicket über die versprochenen 2 Jahre hinaus auf gescheite finanzielle Beine zu stellen, und dann passt es einem Elternvertreter nicht. Finanzverhandlungen sind nie kleinkariert, so wie vorgeworfen. Sie sind das wichtige Grundgerüst, um nicht das gleiche Drama des Sommertickets nach der letzten Landtagswahl 2008 auszulösen. Damals wurde vor der Landtagswahl vollmundig das Sommer-Jugendticket versprochen. Zwei Jahre wurde es finanziert, dann sollte es sang- und klanglos auslaufen. Die Empörung unter den Jugendlichen und den betroffenen Eltern war natürlich groß. Hektische Verhandlungen retteten schlußendlich das Sommer-Jugendticket. Im Fall von Innsbruck durften wir mit einem Nachtragskredit einspringen. Das ist keine gute Politik und lehne ich ab.
Daher ist es uns wichtig, das tirolweit gültige SchulPlusTicket so aufzustellen, dass keine Überraschungen mehr kommen. Solche Verhandlungen brauchen ihre Zeit. Schließlich geht es nicht um Peanuts, sondern um einige Millionen Euro, die von Bund, Land und Städten mit eigenem Stadtverkehr finanziert werden.

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