Sanierung Anichstraße ein großes Ärgernis

Es ist sehr ärgerlich. Vor ein paar Jahren wurden die Gleise Richtung Klinik verlegt und bereits jetzt tritt ein Gewährleistungsfall ein. Die Fugen entlang der Schienen lösen sich auf. Die ausführende Firma ist selbstverständlich dazu verpflichtet, das auf ihre Kosten zu reparieren. Trotzdem haben die Menschen, die in diesem Bereich wohnen oder zu tun haben, schon wieder eine Baustelle und Staub und Lärm als Belastung. Mir ist schon bewusst, dass bei jedem Bauwerk Baumängel auftreten können - niemand ist fehlerfrei. Trotzdem ärgert mich diese neuerliche Baustelle in der Anichstraße, auch wenn ich sie nicht verhindern kann.

Folgendes hat zwar jetzt nicht unmittelbar mit der Anichstraße zu tun, sondern mit der allgemeinen Sanierung von Kanal, Wasser, Strom und Gas. In der Kommunalzeitschrift hab ich einen Artikel dazu gefunden mit dem treffenden Titel: Von der Errichtergesellschaft zur Sanierungsgesellschaft. Viele Gemeinden und Städte müssen derzeit laufend die im Untergrund laufenden Versorgungsleitungen sanieren. Für viele Gemeinden auch eine starke finanzielle Belastung, nebst Ärger der Anrainerinnen und Anrainer. Wir genießen den Luxus von frischem Wasser aus dem Wasserhahn, von Strom aus der Steckdose bis hin zum WC. Dass diese Versorgungsleitungen irgendwann an ihr Lebensende kommen bzw. aufgrund unserer wachsenden Stadt vor allem beim Kanal nicht mehr die richtigen Dimensionen aufweisen, verdrängen wir gerne. Auch hier in Innsbruck sind laufend Sanierungsarbeiten notwendig - aktuell gerade die große Baustelle in der Schneeburggasse oder in der Sillgasse.
Da wir aber sicher nicht wünschen, zu Sickergrube und Zickelbrunnen zurückzukehren, bitte ich um Verständnis für die Sanierungsarbeiten.

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