Die Aufregung über die Mariahilfer Straße in Wien

Jedesmal, wenn ich in Wien die Mariahilfer Straße entlangspazierte, wunderte ich mich, warum es hier überhaupt noch Autoverkehr gibt. Im Schneckentempo quälten sich die Autofahrenden durch, in der Hoffnung auf einen der wenigen Parkplätze. An jeder Querung eine Ampel, damit die zahlreichen FußgängerInnen die Straße queren konnten. An Adventsamstagen gab es bereits jetzt eine Durchfahrtssperre und trotzdem war die Mariahilfer Straße knallevoll. Es gibt nämlich ausreichend Tiefgaragen entlang der Straße, sodass die Geschäfte und Gastronomie leicht für Autofahrende erreichbar ist. Die Mehrheit sind sowieso Öffi-BenutzerInnen und FußgängerInnen.
Ich gratuliere jedenfalls der Wiener Stadtregierung zu ihrem mutigen Schritt, endlich das umzusetzen, was schon offensichtlich war. Dass es kleinere Nachbesserungen bedarf, liegt bei einem so großen Projekt in der Natur der Sache. Schließlich ist die Mariahilfer Straße eine der Einkaufsstraßen in Wien mit einer dementsprechenden Länge. Und jede Veränderung führt natürlich zu Aufregung. Die Vorstellung, aus der Straße noch mehr zu machen und sie attraktiver zu gestalten, braucht seine Zeit.

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