Innsbruck hisst Europafahnen zum Zeichen der Vielfalt

Dem Kommentar meiner Kollegin ist meinerseits nichts mehr hinzuzufügen. Geschichtsverdreher und -leugner, Hetzer und Hass streuende Burschenschafter wollen wir hier in Innsbruck nicht. Unsere Gesellschaft ist vielfältig und bunt. Dazu steht die Innsbrucker Koalition. Wir kennen diese Strategie, Herr Strache! Schwarzl: FP sollte darüber nachdenken, in welchen Kreisen sie sich bewegt „Wie nicht anders zu erwarten“ ist für die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen Uschi Schwarzl der Kommentar „der rechts außen FPÖ von Gemeinderat Abwerzger bis hinauf zu HC Strache“ zur Aufkündigung des Mietvertrages der Messe mit der „Deutschen Burschenschaft“ ausgefallen: „Die FPÖ positioniert sich damit genau dort, wo sie steht und hingehört: Nicht bei den HüterInnen der Demokratie sondern im dunklen Eck der rechtsextremen GeschichtsverdreherInnen und der absichtlichen VerwechslerInnen von Täter und Opfer“, findet Schwarzl klare Worte. „In altbekannter Manier“ würden jene, die gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Geschichtsrevisionismus auftreten als „linkslinken ExtremistInnen oder totalitären DenkerInnen“ abgestempelt. „Wir kennen diese Strategie Herr Strache, aber wir lassen uns nicht einschüchtern, nicht von schlagenden Burschenschaftern und schon gar nicht von ihnen“, richtet die Grüne Klubobfrau nach Wien aus: „Wir sind stolz darauf, dass diese Stadtführung unterstützt von der Zivilgesellschaft geschichtsbewusste Haltung zeigt. Dazu gehört ein klares Nein zu rechtsextremen Organisationen in Räumlichkeiten der Stadt.“ Anstatt mit verbalen Geschützen gegen die Bürgermeisterin und den breiten Innsbrucker Konsens in dieser Frage aufzufahren, solle die FPÖ, „die ja als einzige Fraktion prominent am Burschenschaftertreffen vertreten ist“, darüber nachdenken, „in welcher Gesellschaft, mit welch totalitären Denkmustern und welch skandalösem Umgang mit Geschichte – um mit ihren eigenen Wortenzu sprechen - sie sich da bewegt“, so Schwarzl abschließend.

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