Grünes Frauenfest - 9. März 2013

Nebst der "Langen Nacht des Frauen Films" gibt es auch unser grünes Frauenfest, das alljährlich ebenfalls zum Internationalen Frauentag stattfindet. Als Live-Act gibt es heuer den "fem.art.chor". Darauf freue ich mich schon. Ich hoffe, ich sitz nicht gerade im Kino, wenn der fem.art.chor auftritt -:)




Lange Nacht des Frauen Films zum 12ten Mal in Innsbruck

Anlässlich des Internationalen Frauentages gibt es - fast kann man schon sagen - traditionell die "Lange Nacht des Frauen Films". Korrekterweise müsste man eigentlich sagen: Langer Tag des Frauen Films, weil mittlerweile schon am Nachmittag mit Kinder- und Jugendfilmen gestartet wird.
Das ganze wird von der Stadt Innsbruck organisiert und es freut mich besonders, dass ich heuer das erste Mal als Verantwortliche für Frauenangelegenheiten der Stadt Innsbruck die "Lange Nacht des Frauen Films" eröffnen darf. Ich danke den vielen helfenden Händen im Stadtmagistrat, die alljährlich die Veranstaltung mit viel Engagement und Einsatz organisieren. Und, ich danke auch dem MetropolKino, das in guter Kooperation mit der Stadt Innsbruck zusammenarbeitet. In den nächsten Tagen und Wochen werden wird das Programmheft überall verteilt. Natürlich ist das Programm auch auf der Homepage des Metropolkinos zu finden. Es werden 10 Filme zum Thema "Mutige Frauen als Kämpferinnen für ihre Familien" gezeigt. Start ist 14 Uhr, das Ende um 24 Uhr.




Bürgerinitiative "Radfreundliches Innsbruck" an erster Hürde gescheitert

Anlässlich der sehr emotional geführten Debatte im Gemeinderat im letzten Jahr zum Fahrradverbot in der Maria-Theresien-Straße, das die Mehrheit im Gemeinderat unbedingt haben will, machten sich die JUSOs (Junge SozialistInnen) auf den Weg, um eine Befragung der Innsbrucker Bevölkerung einzuläuten. Als ersten Schritt braucht es dafür 200 UnterstützerInnen mit Hauptwohnsitz in Innsbruck. An dieser Hürde sind die JUSOs nun leider gescheitert, weil einige UnterstützerInnen nicht aus Innsbruck sind. Ich finde die Initiative aber wichtig und gut.

Warum ich das gut finde? Es gibt keinen rationalen Grund, das Fahrradfahren in der Maria-Theresien-Straße zu verbieten. Es sind emotionale Gründe, die politisch aufgeschaukelt werden, um daraus Kleingeld zu schlagen. Als Argument wird immer wieder der Schutz der FußgängerInnen vorgeschoben. Eigentlich geht es den ProponentInnen des Fahrradverbots ausschließlich um eines: das Fahrrad an sich und die BenützerInnen schlecht zu reden.

 Daher, bitte noch einmal einreichen und diesmal auf alles Formalrechtliche aufpassen.

FußgängerInnenzonen - immer ein Augen- und Hörschmaus ob der politischen Blüten

In Mayrhofen nutzen die Menschen die probeweise eingeführte FußgängerInnenzone auf der Hauptstraße mit Genuss. Die Resonanz ist durchaus positiv - bei den Gästen, bei den AnrainerInnen, bei den Geschäftstreibenden. Natürlich sind nicht 100% zufrieden, das wäre kühn zu behaupten. Wenn ich aber lese, dass 95% zufrieden sind, dann ist das ein schöner Wert.
In Schwaz ticken die Uhren etwas anders. In der Innenstadt gibt es eine FußgängerInnenzone. Derzeit gibt es dort Diskussionen, diese wieder aufzulassen. Ein Argument: Es stehen Geschäfte leer. Dass in der angrenzenden Straße, wo der Autoverkehr durchbraust, auch Geschäfte leerstehen, sei mal nur so nebstbei erwähnt. Das weitere Argument: Trotz Eröffnung des Einkaufszentrum gebe es in der FußgängerInnenzone zu wenig Frequenz. Logo. Dafür brauche ich keine Expertin sein, dass ein Einkaufszentrum in der Nähe einer FußgängerInnenzone kaum zur Belebung führt.
Nun kommt noch Wien. In der Mariahilfer Straße, die Einkaufsmeile in Wien, sollen abschnittsweise FußgängerInnenzonen entstehen. Die WirtschaftskammervertreterInnen laufen natürlich Sturm. Was ich persönlich eigentlich nicht verstehe. Wer die Mariahilfer Straße kennt, muss sich die Frage stellen, was die im Schneckentempo durchkriechenden Autofahrenden (Parkplatz gibt es eh kaum), dort verloren haben. Erreichbar ist die Straße wunderbar, zum Durchfahren braucht man sie nicht.

Wenn man eine FußgängerInnenzone machen will, braucht es davor ein paar Vorarbeiten. Einfach verordnen und schauen, was daraus passiert, ist der falsche Weg. Man braucht den richtigen Mix aus Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten, man braucht die VermieterInnen, die die Mieten im überschaubaren Rahmen halten, man braucht engagierte HändlerInnen und man braucht auch die AnrainerInnen, die mit einer beschränkten zeitlichen Zufahrt einverstanden sind und ihre unmittelbare Wohnumgebung auch mit Leben erfüllen wollen. Die Attraktivität einer FußgängerInnenzone entsteht nicht von heute auf morgen. Manchesmal braucht es auch Zwischenschritte, um dorthin zu kommen. Allein bei der Maria-Theresien-Straße hat es ca. 20 Jahre gedauert, bis sie ihr Gesicht von heute hatte. Wobei ich bei der Maria-Theresien-Straße schon verwundert war, dass das so lange gedauert hat.



Agrargemeinschaften können sich weiter ins Fäustchen lachen

Der gestrige Sonderlandtag zur Rückgabe des Gemeindegutes hat eines aufgezeigt: die ÖVP ist allein auf weiter Flur. Leider kann sie aber noch, die Betonung liegt auf noch, verhindern, dass das den Gemeinden, und somit allen Menschen in diesen Gemeinden, ihr Eigentum zurückgegeben wird. Im Vorfeld gab es ausreichend Presseaussendungen und sogar teure Inserate der ÖVP, warum ein Zurückgeben des enteigneten Gemeindegutes nicht möglich sei. Von Schnellschuss war die Rede, vom Ausbruch des Chaos und dass sich hunderte Enteignete wehren würden. Dieses Wehren gegen das Recht betreiben diese Hunderten bereits seit Jahrzehnten. Daher muss endlich die Rückgabe zum Wohle der betroffenen Gemeinden stattfinden. Solange allerdings die ÖVP das Sagen in diesem Land hat, müssen 1000te auf ihr Recht warten.

Hier noch eine gute Zusammenfassung, was in unserem Land schief läuft. Mein Kollege Georg Willi bringt es auf den Punkt.




IVB-Jahresticket für Auszubildende um 150,- spätestens Anfang 2014

Für junge Menschen, die in einer Ausbildung unterwegs sind und daher nicht voll arbeiten können,  ist jeder ersparte Euro wichtig. Dazu gehören natürlich auch die Kosten für die Mobilität, die vor allem bei längeren Wegstrecken schon einiges an Geld kostet. Spätestens ab Anfang 2014 wird es deshalb ein IVB-Jahresticket für Auszubildende (inkl. Studierende) um 150,- Euro geben!

Die Stadtkoalition hat ein IVB-Jahresticket für junge Menschen in Ausbildung, das Studierendentickets umfasst, aber darüber hinausgehen wird - eben auf junge Menschen in Ausbildung (Lehrlinge, Studis an FHS, in Pflegeberufen, etc.) beschlossen. Das gilt dann leider nur für Innsbruck. Wir laden das Land Tirol schon jetzt ein, gemeinsam mit uns an einer solchen Lösung für ganz Tirol zu arbeiten.

Nun läutet die ÖH unter Federführung der Aktionsgemeinschaft eine BürgerInneninitiative ein. Ich finde ja die Begründung lustig - "aufgrund unzufriedenstellender Verhandlungen mit der Stadt" - müsse nun die Aktionsgemeinschaft den Druck erhöhen und die Stadt quasi dazu zwingen, ein günstiges Ticket auf die Füße zu stellen - exklusiv für Studierende.

Da muss ich jetzt mal was aufklären. Herr Heiss von der Aktionsgemeinschaft war im November bei mir und hat die Forderung der ÖH vorgelegt - Jahresticket 150 Euro, Semesterticket 80 Euro. Ich habe mich sehr ob des Engagements gefreut, da wir ja derzeit sowieso in Verhandlungen sind, um für alle Menschen, ob studierend oder arbeitend oder in Karenz oder ... ein günstiges Jahresticket in Innsbruck anbieten zu können. Das Anliegen der ÖH habe ich umgehendst in die Verhandlungsrunde geschickt. Dass eine möglichst aufkommensneutrale Tarifreform nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft werden kann, habe ich ihm auch gesagt. Ich will nämlich nicht, dass Steuerzahlende über Umwege - nämlich Ausgleich des Verlustes - wieder zum Handkuss kommen. Das war's.
Die ÖH ist auch am Laufenden was den derzeitigen Stand der Verhandlungen betrifft. Lustig, davon wissen sie offensichtlich nichts mehr.



Liebesschlösser und der liebe Valentinstag

Noch ist ja ausreichend Platz für viele Liebesschlösser von verliebten Paaren am Hans-Psenner-Steg. Der Valentinstag ist ein schöner Anlass, ein Schloss anzubringen. Anstatt teuerer Geschenke, die einem allerorts in den Geschäften entgegenspringen, ist so ein Schloss ein kitschiger Liebesbeweis. Ein bisschen Romantik und Kitsch gehört einfach zum Verliebtsein dazu.




"Worum geht es eigentlich bei der Sache mit dem Wasser?"

Am Mittwoch, 27.2., um 19 Uhr, findet ein Werkstattgespräch mit Andreas Müller, Ass.-Prof. am Institut für Europarecht und Völkerrecht, Universität Innsbruck, im Begegnungsbogen statt.

Eine neue EU Richtlinie soll klare Regelungen schaffen, wie die öffentliche Hand Konzessionen aller Art vergeben kann. Dabei geht es unter anderem auch um die Privatisierung der Wasserversorgung. Einerseits ist Transparenz bei der Vergabe von öffentlichen Dienstleistungen an private Unternehmen zu begrüßen, anderseits sind Wasserprivatisierungen nicht notwendigerweise im Sinne der betroffenen Bevölkerung.
Was könnte auf uns zukommen?
Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Es wäre nicht das erste mal, dass die Zivilgesellschaft durch massive Proteste die Diskussion in den damit befassten EU Gremien beeinflussen kann.


Die Informationsveranstaltung ist von der Grünen Bildungswerkstatt Tirol organisiert. Also, wen das Thema interessiert, bitte hingehen, zuhören und mitdiskutieren. Der Begegnungsbogen ist übrigens in der Ing.-Etzel-Straße 37 zu finden.

Weltweite Aktion gegen Gewalt an Frauen

Morgen, am 14.2., um 14 Uhr startet auch in der Maria-Theresien-Straße eine Aktion zu "One-billion-rising". Gewalt gegen Frauen, in seinen verschiedensten Facetten, ist leider immer noch gang und gäbe. Der Film zeigt auf, um was es bei dieser Solidaritätsaktion geht.




Blog-Archiv