Fest der Vielfalt am Marktplatz vom 7.-9. Juni

Leider ist ja das morgige Straßenfest Anpruggen wegen Regen und Kälte abgesagt. Aber, es gibt knapp 1e Woche später wieder ein kleines Fest, diesmal am Marktplatz - Fest der Vielfalt. So bunt und lebendig ist Innsbruck.
Es wird wohl nicht ewig Winter bleiben und endlich mal die Sonne hervorkommen.




Am 1. Juni ist es wieder soweit: Stadtteilfest Anpruggen

St. Nikolaus und Mariahilf machen wieder gemeinsam ein Straßenfest mit viel Kultur und Spaß. Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle.




Einfahrtssperre Wilhelm-Greil-Straße ab 27.5. gültig

Mitten in der Stadt hatten wir 3 Staupunkte. Direkt bei der großen Tiefgarage in der Wilhelm-Greil-Straße, wo sich ein- und ausfahrende PKW-LenkerInnen gegenseitig im Weg standen. Dann bei der nörldichen Einfahrt in die Museumstraße. Dort stapelten sich immer wieder die Autofahrenden, auf dem Schutzweg und dem Radweg, um ja noch einfahren zu können. Zu guter Letzt blockierten rücksichtslose LenkerInnen anschließend durch Abbiegen in die Sillgasse und Meinhardstraße die Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs. Das Abbiegen ist zwar verboten, aber wurde geflissentlich ignoriert. Für diesen Stopp brauchte es nur 1 abbiegendes Auto und schon konnte der Öffentliche Verkehr nicht mehr weiterfahren. Eine Ampelschaltung später standen bereits Busse und Straßenbahnen in der Museumstraße Schlange.
Nun erfolgt ab Montag, 27.5., die Einfahrtssperre in die Museumstraße. Die Ausfahrt aus der Garage ist dann nur mehr nach Süden möglich. Beim Einfahren war immer nur die südliche Variante möglich. Damit beim Ausfahren aus der Tiefgarage kein Stau Richtung Süden vor der Ampel beim Bozner Platz entsteht, haben wir eine Induktionsschleife eingebaut. Sollte der Fall eintreten, dass plötzlich viele gleichzeitig aus der Garage hinauswollen, dann checkt das das System und schaltet die Ampel länger auf grün. Nachdem wir uns die Zahlen der Ein- und Ausfahrten angesehen haben, gehen wir davon aus, dass die zusätzliche Freischaltung der Ampel nicht oft gebraucht werden wird.

Sehr alte Stieleiche im Wohnheim Saggen muss gefällt werden

Das freut mich nicht besonders. Jedoch ist der Pilzbefall bei Wurzeln und Stamm schon so weit fortgeschritten, dass die Standfestigkeit dieses alten Baumes nicht mehr gegeben ist. Wenn so ein Baum im Freigelände stehen würde, könnte man das Risiko des Umfallens notfalls noch eingehen. Aber der Baum steht im Eck dieses schönen Gartens und kann entweder spazierende alte Menschen erschlagen oder auf die Straße rauskippen und ebenfalls Menschen schaden.
Wir machen uns das nicht leicht, das könnt ihr uns glauben. Wir haben Gutachten erstellen lassen, ob die Fällung wirklich notwendig ist. Und leider wurde es bestätigt. Am Stammansatz sieht man auch schon die Früchte des Pilzes sprießen.
Dem bereits aufgetauchten Gerücht, der Baum muss einem Neubau weichen, kann ich ins Reich der Märchen schicken. Es gibt dort keine Planungen für einen Neubau.
Es wird auf alle Fälle ein neuer, schon etwas größerer Baum nachgepflanzt. Ich weiß, das ist kein schneller Ersatz für die wunderschöne Eiche. Aber auch die alte Eiche war mal klein und wuchs über viele Jahrzehnte zur vollen Größe heran.

Bewuchspflege entlang des Inns schreitet voran

Es gab eine kleine Aufregung, als die Motorsägen zb. entlang des Siegelanger Stegs ertönten. Diese Arbeiten hingen ursächlich mit der Bewuchspflege von Uferstreifen entlang des Inns zusammen. Mittlerweile sind mehr als 100 Bäume nachgepflanzt, wie Wildkirschen, Ahorn oder Linden. Bei der Nachbepflanzung wurde auf einen guten Mix verschiedener Laubholzarten geachtet, damit es ein Wechselspiel zwischen verschiedenen Blüten und Blättern geben kann. Vor einigen Jahrzehnten wurden ja schon die verschiedensten Baumarten gepflanzt. Diese Bepflanzung wurde aber nicht gepflegt, sodass Schnellwachsende die Langsamwachsenden verdrängten. Den Rest erledigte der Samenflug, sodass die Vielfalt der Bepflanzung bald Vergangenheit war. Nun ist auf Jahre hinaus die Pflege gesichert, damit die verschiedenen Laubhölzer gut gedeihen können.

Kinder bekommen Fahrradausweise direkt nach Prüfung

Was in vielen Gemeinden und Bezirksstädten schon lange üblich ist, war in Innsbruck anders. Kinder, die voll stolz die Fahrradprüfung bestanden hatten, erhielten den Ausweis erst im nachhinein per Post. Das haben wir nicht besonders toll gefunden und mit heuer das System geändert. Diese Woche konnten wir dann den Kindern direkt im Verkehrspark Wilten nach bestandener praktischer Prüfung (die theoretische war ja schon einige Tage davor) überreichen. Diejenigen Kinder, die noch nicht 10 Jahre alt sind, bekamen eine Gratulationskarte zur bestandenen Prüfung. Da können wir leider nicht eingreifen, da das Gesetz die Grenze 10 Jahre vorsieht. Die Kinder hatten trotzdem eine Riesenfreude. Stolz konnten sie MIT Ausweis oder Gratulationskarte nach Hause gehen.

Schwarz-grün auf Landesebene

Nun ist es beschlossen. Schwarz-grün auf Landesebene kann zu arbeiten beginnen. Dass das kein einfacher Weg werden wird, war den grünen Mitgliedern bei der Landesversammlung klar. Deshalb waren die Diskussionen kontrovers und kritisch. Kritische Stimmen sind als Korrektiv auch wichtig und bei uns Grünen selbstverständlich. Ich möchte jetzt aber gar nicht lang schreiben, weil das Arbeitsprogramm sehr umfangreich ist. Auf unserer Landesgrünen-Homepage findet ihr das gesamte Übereinkommen


Ich wünsche dem neuen Team in der Tiroler Landesregierung viel Kraft, Geduld und Ausdauer. Das braucht ihr jetzt. Um langfristig Veränderungen zu erreichen, braucht es sehr viel Geduld. Wir als Stadt können nun hoffentlich auch besser arbeiten, da viele Projekte von der Zustimmung des Landes Tirols abhängen.

Neues Licht für Schutzwege

In der An-der-Lan-Straße konnten wir diese Woche einen besonderen Schutzweg eröffnen. Mittels neuer Led-Technologie ist es mittlerweile möglich, Schutzwege bestens auszuleuchten und somit FußgängerInnen ein sicheres Queren zu ermöglichen. Aber auch für AutofahrerInnen ist die bessere Sicht gut und erleichtert das Erkennen von querenden FußgängerInnen. Wie man auf den Bildern erkennen kann, ist die Beleuchtung exakt auf den Schutzweg ausgerichtet. Streuverluste halten sich sehr in Grenzen. Zudem wird die Straße besser strukturiert.  


© swarco

Die linke Straßenbeleuchtung ist noch die klassische, leider auch mit hohen Streuverlusten und Blendwirkung. Rechts im Bild sieht man die Beleuchtungsstele für den Zebrastreifen. Trotz wesentlich höherer Lichtintensität ist der Effekt der Beleuchtung besser und zielgerichteter. Und anstatt 150 W haben wir 80 W.
Die zügig fortschreitende technische Entwicklung auf dem Beleuchtungssektor freut mich natürlich. Es wird nicht nur die Sicherheit bei Schutzwegen erhöht, wir machen damit auch einen weiteren Schritt zur Energieeffizienz.

Die Markthalle wagt sich endlich auf den Markplatz

Letzten Freitag und Samstag gab es am Markplatz einige Stände mit Gemüse, Blumen und natürlich auch Gastronomie von der Markthalle. Die Markthalle hat sich in den letzten Monaten nach Neuübernahme sehr gut entwickelt. Das neue Angebot in der Halle selbst zieht auch immer mehr Menschen an. Nun hat Herr Meraner den Schritt nach außen gewagt. Ich gratuliere zu dieser Initiative und freue mich, dass die Markthalle sich so toll entwickelt.


Letztes Wochenende war mal der erste Testversuch, sich vor die Tür zu wagen und ich hoffe, dass sich ein buntes Marktgeschehen entwickeln wird.

EU-Projekt für denkmalgeschützte Gebäude

Innsbruck ist mit dem EU-"3encult"Projekt mit der Neuen Mittelschule Hötting dabei. Diese Schule stammt aus dem Jahr 1932 und war damals einer der modernsten Schulbauten. Jetzt ist die Schule natürlich in die Jahre gekommen und die Energieeffizienz, aber auch das Raumklima für SchülerInnen und LehrerInnen, lässt zu wünschen übrig. Da das Gebäude denkmalgeschützt ist, ist eine klassische Sanierung nicht möglich.
Denkmalgeschützte Gebäude stehen in Europa überall herum. Deswegen läuft derzeit das "3encult"-Projekt, an dem sich 7 europäische Städte beteiligen. Geforscht wird, mit welchen Materialen die beste Energieeffizienz trotz hoher Auflagen des Denkmalschutzes erreicht werden kann.


Das Foto ist leider etwas unscharf. Mit dem Handy hat es nicht so geklappt, wie ich es gerne gehabt hätte.
Derzeit sind 2 Schulklassen neu hergerichtet. Diese werden nun 1 Jahr lang evaluiert. Wie passt es den SchülerInnen, wie den LehrerInnen und sind die Materialen für die Nutzung (Schule ist was anderes als ein Einfamilienhaus) geeignet. Nach diesem Jahr laufen alle Informationen der 7 Städte zusammen und man hat einen guten Wissenspool, was am besten funktioniert.
Der Unterschied ist sofort bemerkbar. Bei Besichtigung waren wir zuerst in einem normalen Klassenzimmer. Da blieb einem nach 5 Stunden Unterricht fast die Luft weg. Das kennen wir eh aus unseren eigenen Erfahrungen. Dann setzten wir uns in die Musterklassen. Der Unterschied ist schon allein aufgrund der kontrollierten Lüftung ein Hit. Für die Innendämmung wurde ein Lehmgemisch verwendet. Die Beleuchtung ist neueste Led-Technologie. Luft, Licht und Klima im Klassenraum sind gut geeignet, beim Lernen nicht zu ermüden.

Tag der Sonne am Innsbrucker Markplatz

Energie und die Energiewende sind die Herausforderungen für Europa und auch für unsere Stadt. Am 4.5. organisierten wir ein kleines Fest zum "Tag der Sonne" am Innsbrucker Markplatz. Die Sonne ist eine Energiequelle, die noch einige Millionen Jahre die Erde mit Wärme und Licht speist und die vor allem nicht monopolisiert werden kann. Die Sonne steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Die Sonne ist eine der vielen Energiequellen, die wir für eine Energiewende nutzen müssen.


Verschiedene Firmen konnten ihre Produktneuheiten ausstellen. ZB. gab es einen Solarkocher, bei dem alle Würsteln für die BesucherInnen des Festes gekocht wurden. Natürlich fehlten die klassischen Anwendungen für die Nutzung der Sonnenenergie nicht. Damit es auch Spaß macht, gab es auf der Hauptbühne ein Fahrrad, mit dem Strom erzeugt werden konnte. Ich wurde auch dazu vergattert, Strom zu erzeugen. Meine Ausbeute fiel etwas gering aus -:)

Die IKB stellte ihre BürgerInnensolarbeteiligunen vor. Das erste Kraftwerk steht ja derzeit in Mühlau. Es sollen noch weitere folgen. Das ist vor allem für all diejenigen interessant, die A) gar keine Möglichkeit haben, weil in Miete und B) evt. Eigentum, aber das Dach nicht geeignet ist. Man beteiligt sich mit dem Kauf von Modulen, braucht sich nicht um die Wartung zu kümmern und der Strom wird ins IKB-Stromnetz eingespeist. Jährlich bekommt man eine Stromgutschrift, die von der allgemeinen Stromrechnung abgezogen werden wird. Ein gutes Modell, das effizienter Strom erzeugen kann, weil die Energie gebündelt im Kraftwerk gesammelt wird und nicht mit einzelnen Modulen auf einzelnen Dächern.

Die MÜG kann kein eigener Wachkörper werden

Es ist schon einige Zeit her, dass - außer Grün und Rot - der Gemeinderat die Prüfung durch den Verfassungsdienst Bundeskanzleramt bezüglich der MÜG gefordert hat. Die dahinterliegende Grundüberlegung war: Die MÜG zu einem vollwertigen Wachkörper auszubauen.

Die Antwort hat zwar eine Zeit lang auf sich warten lassen, aber jetzt haben wir es schwarz auf weiß:

"..., erfüllt die MÜG nicht die Kriterien des Art. 78d Abs. 1 B-VG und ist somit nicht als Wachkörper einzustufen. Auch ist eine Änderung des Art. 78d Abs. 2 B-VG nicht angedacht. Festzuhalten ist auch, dass die Wahrnehmung der örtlichen Sicherheitspolizei nicht notwendigerweise einen Gemeindewachkörper voraussetzt"

Die Innsbrucker ÖVP wollte im letzten Gemeinderat partout nicht einsehen, dass eine Statusänderung der MÜG lt. Verfassung nicht möglich ist. Mehr als 4 Mal musste ihr das erklärt werden. Die ÖVP kann sich viel wünschen, aber die Verfassung ist immer noch Bundesangelegenheit und kann nicht durch einen Gemeinderat - welcher Stadt oder Gemeinde auch immer - verbogen werden.

Die Tiroler Landtagswahl und die Ergebnisse

Weil es mich besonders freut, dass Innsbruck-Stadt (nun auch mit Wahlkartenauszählung) knapp über 24 % Grün-WählerInnen hat und somit stimmenstärkste Partei bei den Landtagswahlen wurde, gibt es ein hübsches Bild dazu.


Alle Auswertungen findet man unter http://wahlen.tirol.gv.at/landtagswahl_2013/index.html

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