Auf Urlaub ...

... mit Familie auf der wunderschönen Insel Sardinien. Daher wird es jetzt sehr ruhig auf diesem Blog. Ich wünsche allen eine wunderschöne Sommerzeit.

Aberkennung der Sozialehrenzeichen ist erfolgt

Die Heimerziehung in Österreich im letzten Jahrhundert hat viele dunkle Flecken, die erst jetzt in Aufarbeitung sind. Die Stadt Innsbruck hat nebst einer eigenen Kommission, die sich um die nun heute Erwachsenen kümmert, eingerichtet, sondern auch Verantwortung hinsichtlich Ehrungen übernommen. Zwei Sozialehrenzeichenträger wurde im letzten Gemeinderat posthum die Ehrung aberkannt. Und das zu Recht. Beide, Pater Magnus Kerner (Bubenburg im Zillertal) und Hermann Pepeunig (Aufbauwerk der Jugend), haben Erziehungsmethoden angewandt, die nicht akzeptabel sind. Das Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck legte eindeutige Fakten vor, die eine Aberkennung unumgänglich machte.

Daher lautete der Beschluss des Gemeinderats, 11.7.2013:

P. Magnus Kerner OFMCap. wurde mit Beschluss des Innsbrucker Gemeinderates vom 29.4.1982 das Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck verliehen. Diese Ehrung wird gem. § 4 Abs. 10 des Innsbrucker Stadtrechtes mit sofortiger Wirkung widerrufen.

Hermann Pepeunig wurde mit Beschluss des Innsbrucker Gemeinderates vom 26.5.1983 das Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck verliehen. Diese Ehrung wird gem. § 4 Abs. 10 des Innsbrucker Stadtrechtes mit sofortiger Wirkung widerrufen.

Das tirolweite SchulPlusTicket kann starten

Mit Schulbeginn im Herbst 2013 kann das tirolweite SchulPlusTicket starten. Die Verhandlungen waren etwas zäh, aber schlussendlich konnten wir uns mit dem Land Tirol einigen. Innsbruck als der Schulstandort Tirols hat natürlich am meisten Kinder und Jugendliche in Ausbildung, die das Angebot auch nützen werden und selbstverständlich auch sollen. Daher muss die Stadt Innsbruck einiges Geld in die Hand nehmen, um den Mehrbedarf durch zusätzliches Leistungsangebot abdecken zu können. Das ist es aber wert. Es freut mich, dass es uns gelungen ist, tirolweit den Kindern und Jugendlichen ein Mobilitätsangebot bieten zu können, das den Mobilitätsbedürfnissen der jungen Generation entspricht.



Eines ist klar. Die Verhandlungen für eine Tarifreform für alle, die zwischen Kinder/Jugendliche und SeniorInnen sind, gehen nun intensiv weiter und wir können den nächsten Schritt in die richtige Richtung gehen unter dem Motto "Leistbare Mobilität für Alle".

Sanierung Anichstraße ein großes Ärgernis

Es ist sehr ärgerlich. Vor ein paar Jahren wurden die Gleise Richtung Klinik verlegt und bereits jetzt tritt ein Gewährleistungsfall ein. Die Fugen entlang der Schienen lösen sich auf. Die ausführende Firma ist selbstverständlich dazu verpflichtet, das auf ihre Kosten zu reparieren. Trotzdem haben die Menschen, die in diesem Bereich wohnen oder zu tun haben, schon wieder eine Baustelle und Staub und Lärm als Belastung. Mir ist schon bewusst, dass bei jedem Bauwerk Baumängel auftreten können - niemand ist fehlerfrei. Trotzdem ärgert mich diese neuerliche Baustelle in der Anichstraße, auch wenn ich sie nicht verhindern kann.

Folgendes hat zwar jetzt nicht unmittelbar mit der Anichstraße zu tun, sondern mit der allgemeinen Sanierung von Kanal, Wasser, Strom und Gas. In der Kommunalzeitschrift hab ich einen Artikel dazu gefunden mit dem treffenden Titel: Von der Errichtergesellschaft zur Sanierungsgesellschaft. Viele Gemeinden und Städte müssen derzeit laufend die im Untergrund laufenden Versorgungsleitungen sanieren. Für viele Gemeinden auch eine starke finanzielle Belastung, nebst Ärger der Anrainerinnen und Anrainer. Wir genießen den Luxus von frischem Wasser aus dem Wasserhahn, von Strom aus der Steckdose bis hin zum WC. Dass diese Versorgungsleitungen irgendwann an ihr Lebensende kommen bzw. aufgrund unserer wachsenden Stadt vor allem beim Kanal nicht mehr die richtigen Dimensionen aufweisen, verdrängen wir gerne. Auch hier in Innsbruck sind laufend Sanierungsarbeiten notwendig - aktuell gerade die große Baustelle in der Schneeburggasse oder in der Sillgasse.
Da wir aber sicher nicht wünschen, zu Sickergrube und Zickelbrunnen zurückzukehren, bitte ich um Verständnis für die Sanierungsarbeiten.

Behindertenbeirat - seit mehr als 10 Jahren in Innsbruck aktiv

Der Behindertenbeirat berät die Stadt Innsbruck in sämtlichen Belangen zur Barrierefreiheit. In meinen Bereich fällt die Barrierefreiheit auf den Straßen, zB. barrierefreie Zugänge zum Öffentlichen Verkehr bei den Haltestellen der IVB. Da haben wir noch nicht alle geschafft, umzubauen. Vor allem der Marktgraben und die Museumstraße wird ein schwieriges Unterfangen. Für die alltägliche Mobilität im Straßenraum sind die Gehsteigabsenkungen ein ganz wichtiger Beitrag, damit Menschen mit Behinderung die Straßenseite wechseln können. Bei jedem Sanierungsprogramm sind die Gehsteigabsenkungen quasi Pflicht, die wir sehr gerne erfüllen. Auch das Blindenleitsystem ist ein wichtiger Beitrag. Der Einsatz des Beirats macht Innsbruck einfach lebenswerter.

Hier noch der Film, der mit finanzieller Unterstützung der Stadt Innsbruck, umgesetzt wurde.




Grünes Fußballturnier bei bestem Wetter

Letztes Wochenende gab es wieder das Grüne Fußballturnier. Gut organisiert, bei bestem Wetter, bei Speis und Trank konnten sich 16 Teams matchen. Und wie jedes Jahr war die Stimmung super. Nächstes Jahr treffen wir uns wieder.




Die Meraner Straße wird Stein für Stein ausgebaut

Die Arbeiten in der Meraner Straße schreiten zügig voran. Weil ich grad um's Eck kam, hab ich schnell ein Foto gemacht. Der erste Teil der südlichen Straßenseite ist nun schon fast fertig und man bekommt schon einen guten Eindruck, wie die Straße nach Fertigstellung aussehen wird. Dieses Projekt freut mich sehr, da die Meraner Straße die letzten Jahre stark unter den vielen Großbaustellen leiden musste. Nun bekommt die Straße die Aufwertung, die sie mit ihren schönen Geschäften und großteils historischen Gebäuden auch verdient.




Alternativen zu milliardenschweren Infrastrukturprojekten

Gestern und auch noch heute sind viele Grüne des Europäischen Parlaments in Innsbruck. Das Thema: think green, act smart, save money.
In Europa gibt es milliardenschwere Ausbauprogramme für das Transeuropäische Verkehrsnetz. Die Hauptnutznießer dieser Gigantomanie sind nicht die Regionen, sondern die großen Zentren.


Die Frage, die sich da zwangsläufig stellt, ist: Gibt es Alternativen, welche Projekte braucht es wirklich und welche richten nur großen Schaden an. Wer sich mehr einlesen will, hier der link zur Website - http://www.green-ten-t.eu/

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