Nationalratswahlen 2013 für Tiroler Grüne ein Hit

Wir haben in Tirol das zweite Grundmandat geschafft. Das freut mich natürlich in Innsbruck auch. Und wer das Innsbruck Ergebnis anschaut, weiß, warum ich mich noch mehr freue - 22,54 % (noch nicht endgültig, weil die Wahlkarten noch ausgezählt werden).
Danke allen, die uns gewählt haben.





Verbindungsweg zwischen Fürstenweg und Prandtauer Ufer

Dieser kleine Weg ist eine wichtige Verbindung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Früher einmal war das nur ein Radweg. Aufgrund der Baumaßnahmen des Hauses am östlichen Eck Fürstenweg, wurde der Weg auch für FußgängerInnen geöffnet. Eigentlich war der Weg zu schmal, um beide Gruppen konfliktfrei den Weg benützen lassen zu können.


Im Zuge des Neubaus SPZ bei der Neuen Mittelschule Hötting ist nun auch der Weg verbreitert worden. Am Bild sieht man noch die Breite des alten Weges - heller Asphalt. Mit dieser Maßnahmen erhöhen wir den Komfort für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Gleichzeitig erzielen wir eine bessere Verkehrssicherheit für beide Gruppen.

Kranebitter Allee bleibt

Bei den Infoveranstaltungen zur Straßenbahn wurde mir öfters die Sorge herangetragen, dass die Kranebitter Allee verschwinden solle. Das ist ein Gerücht und ich kann zusichern, dass es die Kranebitter Allee weiterhin geben wird.
Es wird folgendes gemacht: die südliche Baumreihe ist schön gewachsen und bleibt. Die nördliche Baumreihe ist ein Trauerspiel. Und zwar deswegen, weil die Straße nach Norden hängt - das war die frühere übliche Entwässerung (gibt es auch noch weiterhin bei Landesstraßen zwischen den Gemeinden). Der ganze Schmutz und das ganze Salz sind in das Erdreich hineingeschwemmt worden, sodass die nördlichen Bäume kümmerlich aussehen und nicht gescheit wachsen können.
Diese nördliche Baumreihe wird entfernt, das ganze Erdreich wird ausgetauscht, verbreitert und eine neue Baumreihe gepflanzt. Weiters wird eine kleine Mauer  als Schutz vor Rollgeräuschen der Busse errichtet. Diese dient gleichzeitig als Spritzschutz, damit das Erdreich nicht wieder kontaminiert wird.
Mit diesen Maßnahmen können die neu gepflanzten Bäume dann ihre volle Kraft entwickeln und schön wachsen.

Vorplatz zwischen Volksschule Leitgeb und Hort schreitet voran

Der Platz, die Straße zwischen Volksschule Leitgeb und Hort war früher ziemlich ungeordnet. Viele parkende Autos verstellten den Kindern die Sicht bzw. konnten sie von anderen Autofahrern nur schwer gesehen werden. Um die Situation zu verbessern und den regen Kinderverkehr zwischen Volksschule und Hort sicherer zu machen, haben wir gemeinsam mit der Direktorin und der Hortleiterin ein kleines feines Projekt entworfen, das derzeit umgesetzt wird.


Eigentlich wollten wir zu Schulbeginn fertig sein. Alles war eigentlich schon auf Schiene, als die Alpine-Pleite daherkam. Ja, da gibt es einen Zusammenhang. Andere Baufirmen übernahmen die großen Aufträge der Alpine, kleine Projekte wie bei der Volksschule wurden später eingetaktet. Wir haben uns dann sehr bemüht, dass wir dieses schöne Projekt doch noch heuer umsetzen können. Zeitlich sind wir leider nicht mehr auf einen grünen Zweig gekommen.
Nun ist es so geregelt, dass sobald die Kinder Schulende haben, alle Arbeiten mit schweren Geräten ruhen müssen, sodass die Kinder sicher aus der Schule raussausen können. Ich habe mir das am Dienstag vor Ort angesehen und es klappt gut.
Sobald die Arbeiten beendet sind und die Bäume gepflanzt werden, gibt es ein kleines Schulfest.

Gesetzesvorlage des Landes Tirols zum Spekulationsverbot

Und wieder rauscht es im Blätterwald zur geplanten Gesetzesvorlage zum Spekulationsverbot. Was mich bei der Berichterstattung sehr ärgert ist, dass der Anschein vermittelt wird, Innsbruck zocke auf Teufel komm raus. Nein, tun wir nicht. Wir verwalten sehr konservativ ein Guthaben, das für Pensionszahlungen und Infrastrukturprojekte verwendet wird. Wir haben keine Kredite aufgenommen, die mit allen möglichen Finanzkonstruktionen als wunderbare Geldvermehrung der Öffentlichkeit verkauft werden.
Der derzeitige Gesetzesentwurf ist nicht ausgegoren. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Warum ausschließlich österreichische Anleihen, Pfandbriefe und co als sicher erscheinen, europäische Anleihen aber nicht, konnte mir bis jetzt niemand schlüssig erklären. Ich sag dazu nur HypoAlpe Adria oder Alpine. Bei HypoAlpe Adria kann man Pfandbriefe kaufen, aber wer ist bitteschön so blöd und tut das? Bei Alpine konnte man noch kurz vor der Meldung, dass diese Firma konkursreif ist, gut verzinste Anleihen kaufen. Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass es nicht darauf ankommt, ob österreichisch oder nicht. Das wichtigste bei der Verwaltung von Guthaben ist das breite Risikomanagement und umfassende Kontrolle. Beides nimmt die Stadt Innsbruck sehr ernst.

Internoise-Kongress in Innsbruck

Derzeit gibt es einen spannenden Kongress in Innsbruck. Thema: Lärm. Das Motto: Noise control for quality of Life. Ein ganz wichtiges Thema, weil zusehends die Menschen die Lärmbelastungen nicht mehr aushalten und die Gesundheit leidet. Hunderte von Expertinnen und Experten treffen hier in Innsbruck zusammen, um neue Erkenntnisse zusammenzufügen und Forderungen daraus abzuleiten. Leider ignorieren die Medien diesen Kongress und berichten, wenn überhaupt, nur in Randspalten darüber.
Lärm und Lärmbelastung ist noch nicht als wichtiges Thema im Fokus der Öffentlichkeit. Wir nehmen dieses Thema ernst und bauen unsere Arbeit auf die Ergebnisse des Kongresses auf. Als erstes starten wir stadtintern, um allen Abteilungen aufzuzeigen, warum Lärmbelastungen reduziert werden müssen und die Vernetzung soweit zu bringen, dass bei allen Themen Lärmreduktion eine Rolle spielt. Natürlich ist uns bewusst, dass das erst der erste Schritt ist. Weitere müssen selbstverständlich ausgearbeitet und in Umsetzung gebracht werden.

Kufstein ist auch für Innsbruck von Interesse

Die Region Kufstein hat schon seit Jahren eine Vignetten-Ausnahme auf der Autobahn. Und wie so viele andere Regionen, hat sich auch Innsbruck die Zähne ausgebissen, wenn es sich um eine Ausnahme für die A13 von Zirl-Ost bis Innsbruck-Süd gehandelt hat. Nun soll die Ausnahme in Kufstein fallen und die Aufregung ist natürlich groß.
Quer durch Österreich schauen betroffene Regionen auf den Ausgang dieser Geschichte. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob das Pferd nicht vom Schwanz her aufgezäumt wird. Eigentlich müsste ja das niederrangige Straßennetz bemautet sein, um Autoströme auf höherrangige Netze wie die Autobahn zu leiten und Städte und Gemeinden vom Durchzugsverkehr zu entlasten. Das betrifft natürlich die PendlerInnenströme und weniger die Ferienhungrigen und deswegen gibt es bei solchen Überlegungen sofort einen Proteststurm. Der wird auch gleich hier losgehen -:)

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