Ich wünsche ...

... allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen schönen Weihnachtskarten und Glückwünsche für das neue Jahr. Es war mir leider nicht möglich, allen persönlich zurückzuschreiben.

Einiges ist im Jahr 2013 weitergegangen, einiges wurde schon vorbereitet bzw. wird im Jänner finalisiert, sodass wir 2014 in die Umsetzung gehen können. Kleinere Projekte, wie der Dreiheiligenvorplatz oder der kleine Vorplatz bei der Volksschule Leitgeb in Pradl machen aber auch große Freude. Ich hoffe, ich komme im neuen Jahr noch besser dazu, den Blog mit den aktuellen Geschehnissen aus meinem Verantwortungsbereich zu füllen und mit den vielen PosterInnen zu diskutieren.

Kastanie beim Kaiser-Schützen-Platz

Es gab eine gehörige Aufregung wegen der Fällung der alten Kastanie beim Kaiser-Schützen-Platz. Es wurden Unterschriften für den Erhalt gesammelt und wir Grüne waren die Bösen. Klar war der Baum groß und schön, aber auch alt und krank. Von außen war die fortschreitende Aushöhlung des Baumes nicht erkennbar. Bäume treiben in diesem Stadion sogar noch Blätter aus. Das Gartenamt fällt aber keinen Baum, der noch irgendwie zu retten ist.




Erhöhung der Parteienförderung findet nicht unsere Zustimmung

Ohne viel Aufregung stimmte der Innsbrucker Gemeinderat der Erhöhung der Parteienförderung zu - mit Ausnahme der Grünen. 2014 gibt es statt 445.000 Euro 766.300 Euro für die Parteien (natürlich nicht für jede einzelne, sondern gesamt). Dieses "starke Lohnplus", wie es in der Tiroler Tageszeitung geheißen hat, freut mich gar nicht. Die ÖVP hat uns zwar wortgewaltig vorgeworfen, wir seien eh dafür gewesen, nur plötzlich im Gemeinderat nicht, muss ich strikt zurückweisen. Wir haben immer argumentiert, dass die personellen Ressourcen, die den Parteien im neuen Stadtrecht zugestanden worden sind, ausreichend sind. Wer im Wahlkampf nicht wirtschaften kann und sich verschuldet, muss besser wirtschaften lernen und nicht bei den SteuerzahlerInnen die Hand aufhalten.

Einkommensschwächere SeniorInnen bekommen Unterstützung

Und zwar für die seniorInnenspezifischen Zusatzangebote bei den SeniorInnenwohnungen. Die Stadt Innsbruck hat an 8 Standorten 210 solcher Wohnungen, wo ältere Menschen sich noch selbst versorgen, aber trotzdem nicht ganz allein sein wollen. Für die Zusatzangebote, wie zB. die Notrufschaltung zum Roten Kreuz, aber auch die Gemeinschaftsräume und einen eigene "Kümmerer"person, müsste ab 2014 100,10 Euro/Monat bezahlt werden. Da vor allem für MindestpensionsbezieherInnen dieser Betrag extrem hoch ist, gibt es nun ein eigenes Fördermodell. Die Stadt übernimmt - gestaffelt nach Einkommen - einen Teil der Kosten, der bis zu 70 Euro ausmachen kann.

Innsbruck ist nun auch Mitglied beim e5-Programm

Innsbruck ist nun auch e5-Mitglied. Was heißt das? Energieeffizienz und sparsamer Einsatz von Energieressourcen ist oberstes Gebot. Wir können es uns nicht leisten, weiterhin beim Fenster/durch die Wände rauszuheizen und weiterhin vom Ölhahn abhängig zu sein. Allen ist eigentlich klar, dass Gemeinde und Städte Schritt für Schritt die Energieeffizienz erhöhen müssen und die Energieressourcen auf neue Technologien umzustellen sein wird.



e5 unterstützt die Gemeinden und Städte beim Wissenstransfer und beim Umsetzen. Die Kraft und das Potential, die Energiewende voranzutreiben, liegen in den Händen der Städte und Gemeinden. Dazu ein interessanter Artikel (wobei ich gleich vorausschicken möchte, dass Innsbruck keine Megastadt ist -:)

Begriffserklärung:
IEP = Innsbrucker Energieentwicklungsplan (1. Stufe: Sanierungsförderung, 2. Stufe: Energiegewinnung im Innsbrucker Stadtgebiet)
ÖROKO = Örtliches Raumordnungskonzept (das betrifft die Hochbauten, Grünraum, Verkehrserschließung)
Mobil 21 = Mobilitätskonzept, das zukünftige Mobilitätszwecke so ressourcenschonend wie möglich erfüllen soll, gemeinsam mit dem Land Tirol
IKB = Innsbrucker Kommunalbetriebe

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