3 Mobilitätssterne für Innsbruck

Innsbruck war letzten Herbst dem e5-Programm beigetreten. In diesem Programm geht es um Energie auf allen verschiedenen Ebenen. Dazu gehört auch die Mobilität. Wie kann das Bedürfnis und auch die Notwendigkeit von A nach B zu kommen, möglichst schonend für Mensch und Natur durchgeführt werden? Tiroler Gemeinden haben hier viele Ansätze und Ideen. Und alle 2 Jahre werden diese Gemeinden ausgezeichnet. Innsbruck war nun das erste Mal dabei und konnte 3 Sterne (von insgesamt 5) abholen.
Laut Energiebericht importiert das Land Tirol um rund 2 Milliarden Euro fossile Energie. Das braucht Tirol nicht nur für die Industrie und für die Wärme in der Wohnung. Einen großen Teil verursacht unsere Mobilität. Natürlich können wir sagen, das ist uns wurscht. Solange wir noch Geld haben, pulvern wir es in Öl und Gas hinein. Das ist wohl die falsche Strategie. Dass wir Tirol nicht von einem Tag auf den anderen energieautonom machen können, liegt auf der Hand. Sich Schritt für Schritt dorthin zu bewegen, ist das Gebot der Stunde. Schließlich wird Öl nicht billiger und Gas nur kurzfristig mit immensen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt (Fracking).

Hier noch die Bewertung der Jury:


Ausbau Regionalbahn
Innsbruck – die Jury ***

„Mit dem systematischen Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebotes, hier vor allem mit den neuen und den geplanten Linien der Tram sowie mit den neuen S-Bahnhaltestellen im Stadtgebiet, setzt die Stadt auf ein modernes leistungsfähiges Mobilitätsangebot. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang auf die durchgängige, informative und serviceorientierte Gestaltung der IVB –Haltestellen. Gleichzeitig wird mit der Ausweisung von Fußgängerzonen, möglichst vielen Tempo – 30 – Zonen sowie mit durchaus kontroversen Maßnahmen wie der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung der Verkehrsberuhigung hohe Priorität gegeben. Auffällig sind auch die vielfältigen innovativen Initiativen der IVB wie die mobilen Radabstellanlagen, der Lieferservice in Kooperation mit Handelsbetrieben oder zeitgemäße Informationsmaßnahmen bspw. mit dem neuen Online-Stadtplan.“


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