Geschwindigkeitsmessungen bleiben ein leidiges Thema

Der Gemeinde- und der Städtebund fordern schon lange, dass sie selbst Geschwindigkeitsübertretungen ahnden können. Gerade in dichtbesiedelten Gegenden kann und ist überhöhte Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs tödlich. Nach wie vor werden Überschreitungen als Kavaliersdelikt angesehen und dementsprechend gehandelt. Die Forderungen der betroffenen Bevölkerung an die Politik sind: mehr Kontrolle. Nur, Gemeinde und Städte dürfen immer noch nicht agieren. Das einzige, was von Bundesseite aus geboten wird, sind die Messgeräte, die anzeigen, wie schnell man fährt. Gestritten wird - wie üblich - ums liebe Geld. Wer muss was zu welchen Leistungen erbringen? Ich hoffe, dass Gemeinde- und Städtebund sich endlich mit dem Bund einige werden. Und, um sich eine Diskussion über eine Stadtpolizei zu ersparen - für die Kontrolle der Geschwindigkeit braucht es keine Polizei. Das könnten Städte und Gemeinden selbst erledigen.

Jedoch können wir alle ein wenig dazu beitragen, dass unsere Straßen sicherer werden, indem wir selbst nicht zu schnell fahren. Da erlebt man zwar immer wieder seine blauen Wunder, wenn hinter einem gedrängelt und gehupt wird, obwohl die DränglerInnen keinen Deut schneller am Ziel sein werden. Aber, je mehr Autofahrende gelassen die Straßen benützen, desto weniger Unfälle mit oder ohne Personenschaden passieren. Abgesehen davon schont es die eigenen Nerven.

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