Tiroler Agrarnovelle unterstützt Gemeinden

Es wurde in den letzten Tagen schon viel über die anstehende Agrarnovelle in den Medien berichtet. Das Thema Agrargemeinschaften beschäftigt den Landtag, die betroffenen Gemeinden und die Justiz schon sehr sehr lange. Wobei ein Unterschied zu machen ist zwischen Agrargemeinschaften, die aus Gemeindegut hervorgegangen sind und ganz normale Agrargemeinschaften, die ihr Eigentum gemeinsam bewirtschaften und die Gemeinde einige Grundstücke mitbewirtschaften lässt. Die Justiz wurde und wird immer bei den Agrargemeinschaften der ersten Kategorie eingeschaltet. Mit der Novelle wird nun ein Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Haus- und Gutsbedarf bleibt bei den Bauern, alle Erlöse aus zusätzlichem Holzverkauf und gewerbliche Einnahmen gehören den Gemeinden.
Wenn alles gut läuft (Fristen für Begutachtung etc), dann könnte im Mai-Landtag der Beschluss über die Tiroler Agrarnovelle gefällt werden.
Für Innsbruck ändert sich leider nichts. Da die Agrargemeinschaft Vill/Igls aus einer Hauptteilung heraus entstanden ist (wie auch immer das damals abgelaufen ist - hat nämlich schon Krimiqualität), greift die Tiroler Agrarnovelle hier nicht.

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