Das schaffen von Mehrwert gilt auch für die Wirtschaftskammer

Ein schärger Disput findet derzeit zwischen Stadt Innsbruck und der Wirtschaftskammer Tirol statt. Die Wirtschaftskammer baut in der Wilhelm-Greil-Straße ein neues Gebäude. Wenn man innerhalb der Kubatur baut, die das Haus bereits aufweist, gibt es keine Besonderheiten im Verfahren. Was anderes ist es, wenn man höher und somit mehr Kubatur bauen will. Dann muss ein Mehrwert für die Stadt herausschauen. In dem Fall ist es die Passage, die von der Wirtschaftskammer errichtet wird. Diese soll für alle zum Durchspazieren geöffnet sein. Aber nicht nur innerhalb der Geschäftszeiten der Wirtschaftskammer (also mit ca. 17 uhr Schluss und am Samstag Mittag auch Schluss), sondern analog der Rathausgalerie bis in die Nacht hinein. Das wollen wir natürlich rechtlich abgesichert haben. Auf ein "Ja, machen wir" verlassen wir uns nicht.
Diese rechtliche Absicherung wünscht aber die Wirtschaftskammer nicht. Daher darf sie den 5ten gewünschten Stock nicht bauen. Schließlich gilt für alle Bauwerber das gleiche Recht. Die Böse und die Verhinderin ist natürlich nun die Stadt Innsbruck (sh. Statement der WK unten).


Es sei jetzt mal dahingestellt, ob der Bau wie am Bild schön ist oder nicht. Das ist Geschmacksfrage. Schön wäre, wenn sich doch noch ein Weg finden lässt, um diese Passage, die für FußgängerInnen sehr praktikabel sein kann, dauerhaft geöffnet halten zu können. Es sind noch nicht alle Türen zugeschlagen, sodass ich doch noch darauf hoffe, dass ein gangbaren Weg für beide Seiten gefunden werden kann.

Blog-Archiv