Internationaler Frauentag mit Kunstwerk in Innsbruck

Gemeinsam mit dem ArchFem und dem engagierten Frauennetzwerk in Innsbruck "feiert" die Stadt Innsbruck den internationalen Frauentag. Feiern steht deswegen unter Anführungszeichen, da es eigentlich nix zu feiern gibt, sondern um das permanente Aufzeigen von Gewalt gegen Frauen - strukturelle, psychische und das sichtbarste, die physische Gewalt. Vieles hat sich in den letzten 100 Jahre für Frauen verbessert. Die Gewalt, das Anmaßen eines Mannes, Frau beherrschen zu können, ist leider immer noch tagtägliche Realität.


Wir gehen mit unserer Stimme in die Luft: In der Maria-Theresien-Straße ragt das mobile Denkmal schon von weitem sichtbar in die Luft. Ein großes „schönes“ Frauengesicht scheint leicht und bunt aus dem Boden der Stadt zu wachsen. Die Beschriftung eröffnet den BetrachterInnen dann den traurigen Kontext und offenbart die harten Fakten zu Gewalt an Frauen und Mädchen. Das mobile Denkmal stammt von der Künstlerin Angela Zwettler.

Stolpersteine am Boden der Realität: Überall in Innsbruck, va. an Orten der Gewalt gegen Frauen, finden sich in den nächsten Tagen Bodensticker in Form von Megaphonen. Botschaften sollen Frauen wie Männer für das Thema sensibilisieren, ihre Wahrnehmung schärfen, um gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzutreten.



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