innsGARTL - ein nettes Projekt des Miteinanders

Nun hat das innsGARTL in der Reichenau offiziell eröffnet. Dass dieses Projekt des urban gardenings auf große Zustimmung stößt, merkt man allein daran, dass es keine Mietbeete mehr gibt. 120 Menschen werden zukünftig auf dem Campagnenreiter-Areal gärtnern. Gleich wie beim interkulturellen Garten in Wilten, wird nun gemeinsam Gemüse angepflanzt, Erfahrungen ausgetauscht und gegenseitig unterstützt.
Da die Stadt dieses Grundstück aber in Zukunft für Wohnbau brauchen wird, gibt es nur eine vorübergehende Bleibe für das Projekt innsGARTL. Urban gardening zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Beete auch woanders hin verlegt werden können und recht flexibel agiert werden kann. Da der zukünftige Wohnbau für Keller/Tiefgarage in der Niederwasserperiode und somit in einen Spätherbst fällt, steht der Ernte des selbstgezogenen Gemüses nichts im Wege.
Ich gratuliere dem Verein "freipflanzen" zum gereiften Projekt innsGARTL und wünsche den Mitgliedern eine große vielfältige Ernte.

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