Wilhelm-Greil-Straße bekommt neues Gesicht

Der Anlassfall, überhaupt über eine neue Gestaltung der Wilhelm-Greil-Straße nachzudenken, war und ist die derzeit stattfindende Verlegung der Starkstromringleitung der IKB. Wenn schon alles aufgegraben werden muss, dann überlegen wir unsererseits, ob die Gestaltung der Oberfläche gleich miteinbezogen werden soll. In diesem Fall fiel die Entscheidung pro Gestaltung aus.
Im Jänner und Feber 2014 wurde dann der Planungsbeteiligungsprozess durchgeführt. Anfang März wurden die Ergebnisse der 3 Abendrunden mit neun gewählten BürgerInnen (HauseigentümerIn und Wirtschaftstreibende) in die große Runde, bestehend aus allen geladenen BürgerInnen der ersten großen Infoveranstaltung, zurückgespiegelt und von diesen bewertet.
Wir hatten dann die Aufgabe, die ausgearbeiteten Kompromisse in einen Plan zu gießen - die gewünschten Baumstandorte checken (wegen eventueller Leitungen und Hausanschlüsse, die vergraben sein können), den gewünschten Übergang von Landhausplatz zu den Geschäften rechtlich prüfen, aber auch die gewünschten Ladezonen/Parkzonen/AnrainerInnenparkzonen umzusetzen. Ich finde, die Gruppe hat in einem sehr gut und strukturiert durchgeführten Beteiligungsprozess sehr hohe Kompetenz gezeigt und hat auch um Kompromisse gerungen. Dass manch Interesse integriert und ausverhandelt werden musste, liegt in der Natur solcher Prozesse. Ich war 2x beim Beteiligungsprozess dabei und habe jeweils eine Stunde zugehört. Nur zugehört, nicht eingemischt.
Leider können wir den Wunsch, auch den südlichen Teil der Wilhelm-Greil-Straße im Gehsteigbereich zu pflastern, derzeit aus budgetären Gründen nicht erfüllen. Aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben.
Wir bemühen uns, alles 2014 fertigstellen zu können. Es kann aber, sofern uns das Wetter vor allem in den Spätherbst hinein, einen Strich durch die Bauarbeiten macht, auch noch 2015 im Gehsteigbereich zu Pflasterarbeiten im nördlichen Bereich der Wilhelm-Greil-Straße kommen.

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