Radfahren belebt den Handel

Radabstellplätze werden oft von Geschäftsleuten mehr als störend als als KundInnenfreundlichkeit ausgelegt. Ein großer Anteil des Einkaufsverkehrs in der Innenstadt wird jedoch vom Radverkehr getragen. Nebst FußgängerInnen und ÖV-NutzerInnen ergibt sich mit dem Radverkehr gemeinsam ein Pool an Menschen von mehr als 2/3 des gesamten Verkehrs in der Innenstadt. Trotzdem wird das Auto meist noch als das Einkaufsgefährt von den Geschäftsleuten betrachtet. Es hat sich aber in den letzten Jahrzehnten einiges getan. Einkaufen und genießen ohne Autostress wird immer mehr zum Trend und nicht nur in Innsbruck wird die Innenstadt mehrheitlich von Nicht-Autofahrenden besucht.
Untersuchungen haben aufgezeigt, dass AutofahrerInnen zwar pro Einkauf im Durchschnitt mehr Geld ausgeben, aber weniger oft einkaufen gehen. Daher dreht sich das Bild recht rasch, da alle anderen (FußgängerInnen, RadfahrerInnen und ÖV-NutzerInnen) zwar weniger pro Einkauf ausgeben, dafür aber öfter kommen und daher in Summe mehr konsumieren.


Die neu gestaltete Meraner Straße bot sich daher an, die Radständer mit der Warenwelt, die in dieser Straße angeboten wird, zu verknüpfen. Nicht mit Logos und Verkaufsslogan, sondern mit kreativen Illustrationen. Die gesamte Angebotspalette der Geschäfte in der Meraner Straße ist auf den Radständern ablesbar. Ich hab mal ein paar Fotos zusammengestellt. Das sind nur einige Motive, die zu finden sind. Auf den einzelnen Radständern sind feine Einzelheiten zu finden, die in hervorragendes Design gegossen, von 2 Grafikerinnen entworfen und umgesetzt wurden. TouristInnen haben die neuen Radständer schon im Fotovesier. Einfach mal vorbeischauen, es gibt nette Details zu entdecken.



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