S-Bahn nimmt weiter an Fahrt auf

Seit im Dezember 2013 die S-Bahn noch öfters fährt, steigen die Fahrgastzahlen in erfreuliche Höhen. Jenbach - Innsbruck gibt es im Halbstunden-Takt, zu Stoßzeiten alle 15 Minuten. Plus 37 % an Fahrgästen zeigen, dass die Menschen das Verkehrsangebot annehmen und sich die stressige Autofahrt gerne ersparen. Auch ins Oberland und ins Wipptal wurden die Züge besser getaktet und verstärkt, sodass auch dort Fahrgastzahlsteigerungen zu vermelden sind.
Da spielt natürlich auch noch die Förderung des Landes Tirols für die PendlerInnen mit. Wer weiter als 20 Kilometer zu seinem/ihrem Arbeitsplatz hat, zahlt statt 10 Monate bei der Jahreskarte nur mehr 8 Monate. Das ist eine schöne Förderung, schließt aber alle aus, die unter 20 Kilometer Wegstrecke haben. In diesem Umkreis spielt sich für Innsbruck viel ab, sodass ich doch große Hoffnungen in die Landesregierung lege, ein Großraumticket auf die Füße zu stellen. Ich kann ja nur die Tarifreform in Innsbruck-Stadt vorantreiben. Alles über die Stadtgrenze hinaus können wir uns in Innsbruck wünschen, bestimmen tut aber das Land Tirol. 
Wichtig ist natürlich auch, dass es bei den Stationen P&R gibt, damit die NutzerInnen ihr Auto abstellen können. In die P&R-Plätze wird auch fleißig seitens des Landes Tirol und der ÖBB investiert, da bereits bestehende Plätze nicht mehr ausreichend sind.
Warum schreib ich hier von den S-Bahnen aus dem Ober-/Unterland und Wipptal? Es entlastet die Innsbruckerinnen und Innsbrucker von Lärm und Abgasen. Weniger Autos in der Stadt bedeuten auch weniger Wartezeiten bei Ampeln und Co. Von Stau red ich in Innsbruck nicht, da spielen wir Gott sei Dank in der Unterliga, wenn man Vergleiche mit anderen Städten zieht.

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