2te Stadtteilkonferenz Anpruggen

Die 2te Stadtteilkonferenz Anpruggen zeigt auf, wie engagiert die BürgerInnen in einem Stadtteil mitarbeiten können und möchten. In allen vier Arbeitsfeldern (ich habe schon bei Beginn des Prozesses hier alle Vorhaben aufgezeigt) haben die Arbeitsgruppen Ziele und Wünsche formuliert. Manches lässt sich schnell umsetzen, manches muss noch mal bearbeitet werden.
Es ist bereits ein Wirtschaftsverein entstanden. Der Zusammenschluss der vielen engagierten Geschäftsleute, die durchwegs Nischenprodukte anbieten und sich so am Markt behaupten, ist ein großer Schritt in Anpruggen. Es freut mich sehr, dass nun bald die konstituierende Sitzung des Vereins stattfindet und gemeinsam an Zielen und der Weiterentwicklung des Stadtteils Anpruggen gearbeitet wird.
Der große Brennpunkt ist natürlich die Straßenraumgestaltung. Anpruggen hat zwei schöne Plätze - den Hans-Brenner-Platz und das Mariahilf Platzl. Beide sind derzeit als Platz nicht erkennbar, da die Gestaltung fehlt und die Plätze als Parkplatz dienen. Das Mariahilf Platzl ist wenig konfliktreich und wir können eventuell nächstes Jahr die Planungsphase mit den BürgerInnen beginnen.
Anders sieht es am Hans-Brenner-Platz aus. Im Sommer startete ein Bürger eine Unterschriftenliste mit erfundenen Geschichten und machte den AnrainerInnen Angst. Die erfundene Geschichte lautet: Wir als Stadt hätten schon längst alle Pläne in der Schublade und aus dem Hans-Brenner-Platz werde ein Park. Bis zu 300 BürgerInnen unterschrieben diesen Blödsinn. Und ich sage jetzt ganz bewusst Blödsinn, weil es nicht stimmt. Nein, wir haben nichts in der Schublade und Nein, von einem Park wissen wir auch nichts.
Es ist schade, wenn von Einzelnen so agiert und Unruhe in den Beteiligungsprozess hineingebracht wird. Wie der Hans-Brenner-Platz zukünftig aussehen soll und welche Funktionen er erfüllen soll, liegt in den Händen der engagierten BürgerInnen. Daher ist es äußerst kontraproduktiv, wenn Einzelne versuchen, den Beteiligungsprozess zu stören.
Die 2te Stadtteilkonferenz war jetzt nur ein Zwischenschritt. Es geht weiter und die einzelnen Arbeitsgruppen arbeiten vertieft an den einzelnen Projekten weiter.

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