Neuregelung von Firmenparkkarten auf Schiene

Mit der Parkraumbewirtschaftung Neu ändert sich einiges auf Innsbrucker Stadtgebiet. Der zweite Schritt der Umsetzung erfolgt im November 2014. Da beginnen wir bereits mit den neuen Parkstraßenregelungen. AnrainerInnen bekommen eine AnwohnerInnenparkkarte, sofern keine Tiefgarage vorhanden ist. UnternehmerInnen bzw. Selbständige in diesen Gebieten möchten wir nun einen erleichterten Zugang zu Firmenparkkarten ermöglichen.

In Parkstraßen sollen zukünftig vereinfachte Voraussetzungen für eine Firmenparkkarte gelten. Die Parkstraßen unterliegen dem Tiroler Parkabgabegesetz und das ist nicht so streng wie in den Kurzparkzonen, das unter die STVO-Regelung fällt. In den Gebieten, die zukünftig mit einer Parkstraßenregelung belegt werden, um die AnrainerInnen zu entlasten, gibt es natürlich auch viele UnternehmerInnen. Diejenigen, die ihr Auto für KundInnenbesuche, Baustellenkontrollen etc brauchen, bekommen einen erleichterten Zugang zur Firmenparkkarten am Firmenstandort.

Was mich besonders freut und mir ein großes Anliegen ist, ist die neue Regelung für GründerInnen eines Unternehmens. Bisher hat sich die Katze nämlich in den Schwanz gebissen: Für eine Firmenparkkarte muss man nachweisen, dass das Auto für die Ausübung des Unternehmenszwecks benötigt wird. Nur, wie soll man das nachweisen, wenn man erst am Start steht? Daher entfällt zukünftig die Nachweispflicht für die ersten 6 Monate. Damit hat man Zeit, die Belege zu sammeln und bei Antrag auf eine 2-Jahres-Karte vorzulegen.

Natürlich muss die Verordnung noch vom Land Tirol geprüft werden. Schließlich können wir keine Lex Innsbruck erfinden. Bei OK des Landes kommen dann anschließend noch die Gremien der Stadt Innsbruck zum Zug (Stadtsenat und Gemeinderat). Ich gehe aber davon aus, dass diesmal sogar die ÖVP mitstimmen wird.

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