Wilhelm-Greil-Straße Süd ist nun fast fertig

Im Zuge der Verlegung einer Starkstromleitung durch die IKB muss ja die gesamte Wilhelm-Greil-Straße aufgegraben werden. Nun haben wir ein Teilstück beinahe fertig. Beinahe deswegen, weil erst im Oktober die Bäume noch gepflanzt werden müssen. Trotzdem gab es am vergangenen Freitag ein kleines Eröffnungsfest mit der Innenstadtwirtschaft und all den engagierten Kaufleuten dieses Straßenabschnittes. Baustellen vor der Geschäftstüre sind natürlich nie fein. Schwere Zugänglichkeit, Lärm und Schmutz lassen die Umsätze nach unten purzeln. Daher ist es wichtig, dass die Wirtschaftskammer gemeinsam mit der Stadt Innsbruck unterstützend unter die Arme greift.
Die 110-kv-Leitung dient der Versorgungssicherheit der BewohnerInnen und Geschäftsleute. Die IKB hat nun eine Ringleitung, sodass sie bei Beschädigung sofort auf die "Ausgleichstrasse" umgeschaltet werden kann und Stromausfälle, wie sie vor einem Jahr mal Innsbruck zur Hauptzeit lahmgelegt hatten, der Vergangenheit angehören.
In einem zeitlich strengen Fahrplan wurde vor den Umbauarbeiten ein Planungsprozess mit HauseigentümerInnen und Geschäftsleuten umgesetzt. MieterInnen waren auch eingeladen, das Interesse war aber gleich Null. Im südlichen Teil entstand auf Wunsch der Beteiligten ein zusätzlicher FußgängerInnenübergang, damit man bequem und ohne große Umwege zu den Geschäften kommen kann. Zusätzlich kommt auf der gesamten östlichen Seite der Straße eine Baumreihe. Die müssen wir noch pflanzen, aber nächstes Jahr können die Menschen schon die ersten rosa Blüten der Bäume genießen. Weiters gibt es beidseitig nicht nur Parkmöglichkeiten für Autos, sondern auch Mehrzweckstreifen für die RadfahrerInnen.
Nun gilt es noch, den nördlichen Teil der Wilhelm-Greil-Straße vor dem Winter fertigzustellen. Die Gehsteige werden mit Steinpflasterung - so wie in der Meraner Straße - aufgewertet. Ob wir es schaffen, alle Steine bis zum Winter zu verlegen, hängt natürlich vom Wetter ab. Wir sind natürlich sehr bemüht, alles fertigzustellen, um nicht im Frühjahr wieder Teilbereiche aufreißen zu müssen. Wenn wir dann alles unter Dach und Fach haben, haben wir einen weiteren schönen Straßenraum mit wunderschönem Blick auf die Nordkette.

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