Interessante Projekte in Grenoble

Der Erfahrungsaustausch in Grenoble war sehr interessant. Nebst einer ECO-City, die erst im Planungsstadium ist, besuchten wir ein ehemaliges Kasernengelände, das mitten in der Stadt liegt. Einerseits wurden die alten Offiziershäuser für Wohnen renoviert, andererseits entstanden viele neue Wohnungen. Oberste Priorität bei Sanierung und Neubau hatte eine möglichst hohe Energieeffizienz der Gebäude.


Die Gartenanlagen haben mich am meisten begeistert. Anstatt dem Einheitsbrei, den man sonst findet, wurde eine Hügellandschaft entworfen. Mit ganz vielen verschiedenen Baum- und Buscharten. Wasser für die Kinder zum Spielen gibt es natürlich auch. Bei uns leider noch undenkbar. Wir blockieren uns mit unserer selbst erzeugten Angst, dass hinter jedem Busch ein Verbrecher/eine Verbrecherin auf uns wartet. In anderen Gärten fand man statt Grashalme verwilderte Gärten, die ein Spaß für jedes Kind sind.
 

Das gesamte Gelände - hier im Modell - ist bereits mit annähernd Passivhausstandard bereits fertiggestellt und bietet 100erten Familien leistbaren Wohnraum.


Diese Straßenraumgestaltung fand ich auch sehr nett. Die mit Holzzaun eingerichteten kleinen Gärten sind auf alle Fälle hübscher als abgestellte Autos. Dazwischen sind Durchgänge für FußgängerInnen und Abstellplätze für Fahrräder.


Natürlich durfte ein Ausflug auf die Bastille mit der Gondelbahn nicht fehlen. Die erste Gondelbahn gab es bereits 1934. Am Ausflugsberg hat man eine schöne Übersicht über den Großraum Grenoble.



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