Die Graffiti-Kunstszene ist in der Sillparkunterführung unterwegs

Seit gestern werden die kahlen Betonwände des FußgängerInnendurchgangs beim Viadukt zum Sillpark mit Graffiti gestaltet. Unter der Federführung des Tiroler Graffiti-Künstlers Daniel Pfurtscheller arbeiten nun 14 KünstlerInnen aus der heimischen Szene, aber auch aus der Schweiz und Deutschland, daran, die grauen Betonwände mit Kunstwerken zu versehen. Die Bilder werden von Freitag bis Sonntag gesprayt.

--> Eigentümerin des Durchgangs ist die ÖBB Infrastruktur AG. Regionalleiter Robert Huber erklärt, warum diese Aktion unterstützt wird: „Mit dieser bietet die ÖBB-Infrastruktur, in Kooperation mit der Stadtgemeinde Innsbruck, den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, die Betonwände in der starkfrequentierten Unterführung beim PEMA-Gebäude kreativ zu gestalten. Damit unterstützen wir einmal mehr die Idee, Kunst im öffentlichen Raum zu präsentieren.“ 
Es freut mich besonders, dass dieser Durchgang nun ein neues Gesicht verpasst bekommt. Schließlich frequentieren mehr als 11.000 PassantInnen täglich diesen Bereich.

Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck hat die ÖBB bereits drei Durchgänge in verschiedenen Stilen gestaltet. Letztes Jahr war der Viaduktdurchgang bei der neu renovierten Dreiheiligenkirche dran. Weitere werden noch folgen, va. mit dem Ausbau der S-Bahn-Stationen, wo neue Durchgänge erst geschaffen werden sollen.




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