Junge Talstation ist eröffnet

Das "Haus der Jugend" feierte auch schon seinen Geburtstag. Mit einem netten Eröffnungsfest wurde das selbstverwaltete Haus eingeweiht. Die ehemalige Talstation der Hungerburgbahn dient nun als neues Zuhause für die Jugendlichen. Wie kam es eigentlich dazu?
Nach einem intensiven Ideenfindungsprozess zum gesamten Rotundenareal konnte die Innsbrucker Jugendszene mit ihrer Idee des selbstverwalteten Hauses am meisten überzeugen. Dann wurde es leider ruhig um das Projekt. Dann gewann die Idee wieder neuen Schwung, die Verträge konnten unter Dach und Fach gebracht werden und ca. 20 Jugendlichen gestalteten in knapp 110 Tagen die gesamte Innenausstattung des Gebäudes um. Natürlich gab es Unterstützung seitens der Stadt für Elektrik, Wasser und gröbere Baumaßnahmen. Die HTL Bau und Design half bei der Konstruktion einer Plattform, die als Bühne verwendet werden kann.


Im Erdgeschoß findet sich ein kleines Café und ein Veranstaltungsraum, der bis zu 150 Jugendlichen Platz bietet. Im Obergeschoß gibt es 3 Büroräume, die den Jugendlichen zur Verfügung stehen. Für junge MusikerInnen gibt es zudem einen Bandproberaum. Wer sich anschließen bzw. mal die Räumlichkeiten nutzen möchte, kann sich an http://www.schuelerbeirat.at/ wenden.

Ich vermute ja, dass das Haus recht rasch anstatt "Haus der Jugend" unter der Abkürzung JuTa bei den Jugendlichen Einzug halten wird. Darauf verwies schon ein PoetrySlam, wo mit dieser Abkürzung gespielt worden ist -:)

Blog-Archiv