Lärmschutzfensterförderung mit Flughafen startet mit 1.1.2015

Meine Kollegin Gemeinderätin Uschi Schwarzl setzte sich fast schon 2 Jahrzehnte für eine Lärmschutzfensterförderung für die geplagten AnrainerInnen rund um den Flughafen ein. Nun, in Regierungsfunktion, ist es uns gelungen, mit dem Flughafen gemeinsam ein Fördersystem auf die Füße zu stellen. Ab 1. Januar 2015 wird allen Betroffenen, die im Fluglärmbereich mit einer allgemeinen Lärmbelastung über 60 dB leben, eine Lärmschutzförderung für Fenstertausch und Lärmdämmlüfter gewährt.
Normalerweise bräuchte der Flughafen nur bei einer Lärmbelastung von 65 dB eine Unterstützung gewähren. Die konstruktiven Gespräche führten aber recht rasch zur Übereinkunft, dass wir bei 60 dB landen werden. Damit orientiert sich das Modell an der Förderanspruchsgrenze für Fluglärm in Salzburg und an die in Tirol geltenden Förderanspruchsgrenzen für Straßenlärm.
Gefördert werden Objekte, die älter als 10 Jahre sind und als Wohnräume in Wohngebäuden deklariert sind. Das betrifft 350 Gebäude mit insgesamt 1250 Wohnungen, rund um das Flughafenareal sind etwa 6000 Wohnraumfenster förderungswürdig.
Wir wickeln die Förderansuchen bei uns im Magistrat ab. Eine umfassende Beratung gewährleistet, dass man sich die richtigen Fenster anschafft. Außerdem gibt es ja noch die Tiroler Wohnbauförderung und "Innsbruck fördert: Energetische Sanierung", die man in Anspruch nehmen kann. Damit die BürgerInnen eine Freude nach getaner Arbeit haben, bietet Innsbruck eine sehr gute, unabhängige Beratung an. Schließlich tauscht man nicht mehrmals im Leben die Fenster und Profi bei diesem Spezialthema ist man auch in den seltesten Fällen. 





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