LangeNachtdesFrauenFilms am 8. März 2014

Bereits zum 13.ten Mal veranstaltet die Stadt Innsbruck in Kooperation mit dem Metropolkino die "LangeNachtdesFrauenFilms" zum internationalen Frauentag am 8. März. Diesmal steht das Programm unter dem Motto "Wir lassen uns das nicht gefallen".










Zweite Phase Anpruggen startet

Mit Anpruggen ist einer der ältesten Stadtteile Innsbrucks gemeint und zwar St.Nikolaus/Mariahilf. Aus dem Markenbildungsprozess heraus ist die Idee entstanden, diesen Stadtteil aufzuwerten und ein neues Gesicht zu verleihen.

Es gibt vier Handlungsfelder:
- soziales, kulturelles Leben und Integration
- wirtschaftliche und touristische Belebung
- städtebauliche Gestaltung
- Verkehr

Das Projektteam wird gemeinsam mit interessierten BürgerInnen die verschiedenen Themenfelder bearbeiten und an die Stadt rückkoppeln. Es sollen Maßnahmen und Projekte ausformuliert und für die Umsetzung ausgearbeitet werden. Dass eine Änderung notwendig ist, darüber herrscht Einigkeit. Wie diese allerdings erfolgen soll, wird in diesem Beteiligungsprozess erarbeitet. Ende Oktober sollen die ersten Ergebnisse vorliegen. Ich bin schon gespannt, was bei diesem Prozess herauskommt.

HypoKärnten Skandal

Der Skandal wird immer noch größer. Hier eine gute Zusammenfassung des grünen Nationalratsabgeordneten Werner Kogler zu diesem riesen Vertuschungsskandal, der uns noch ordentlich auf den Kopf fallen wird.

www.innsbruck.gv.at/baustellen

Seit heute ist die Baustellen-Homepage online. Es gibt eine Standardversion und auch eine mobile für das Handy. Die Homepage gibt einen guten Überblick über Baustellen, die für VerkehrsteilnehmerInnen Behinderungen bedeuten können. Mit einem Klick auf das Baustellensymbol erfährt man alle wichtigen Details. Größere Bauarbeiten im Stadtgebiet werden von unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt – so zum Beispiel von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (Leitungsarbeiten, Kanaloffensive), den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (Straßenbahn, Gleisverlegungen), der TIGAS (Fernwärme), großen Baufirmen (Straßenumbauten für Stadt und Land) oder im Auftrag des städtischen Tiefbauamts (Ampelerneuerungen, Belagssanierungen). Wo eine weiterführende Homepage vorhanden ist, wird auch mit dieser verlinkt, sodass man noch mehr Details zur jeweiligen Baustelle abrufen kann.


Nicht eingespeist werden kleine Baustellen, wie sie zB. für Hausanschlüsse immer wieder mal eingerichtet werden. Diese kleinen Baustellen befinden sich meist in der Parkspur und sind auch nur recht kurz vorhanden.

Und um gleich die Aufregung zu minimieren, die ob dieses Themas sicherlich wieder entstehen wird. Das war ein Antrag der ÖVP, fest unterstützt von der FPÖ und Liste Rudi Federspiel.

Natura 2000 - ja, nein, vielleicht

Tirol hat eine wunderschöne Natur. Nicht überall, aber es gibt Gebiete, die ein umfangreiches ökologisches Gleichgewicht haben, und Fauna und Flora üppig sprießen lassen. Nachdem jahrelang österreichweit die Ausweisung von Schutzgebieten verschleppt worden ist, ist der Europäischen Union der Geduldsfaden gerissen. Tirol hat hier Nachholbedarf und es wird auch schon emsig daran gearbeitet, die möglichen Gebiete im Detail zu erfassen.
Die Befürchtungen seitens der Wirtschaft sehe ich nicht so. Wenn von ÖVP-Seite bejammert wird, dass es nur knapp 12 % Siedlungsraum gäbe und mit der Ausweisung der Natura2000-Gebiete die wirtschaftliche Entwicklung des Landes behindert werde, muss mal klar festgehalten werden, dass zb. am Berg kein neuer Siedlungsraum zu finden sein wird. Natürlich verstehe ich die wirtschaftlichen Interessen von Seilbahn und co-Investoren. Diese Interessen sind legitim, dürfen aber nicht dazu führen, dass wir der nächsten Generation Entwicklungsmöglichkeiten verbauen. Der Skimarkt stagniert und ist eher rückläufig. Die großen Skigebiete konkurrenzieren sich nieder, es kommt zu Gästeverschiebungen, aber Neues gibt es nicht mehr viel. Auch Wasserkraft ist legitim. Alle interessanten Flüsse zuzubauen ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch bei der Energiefrage muss das Motto lauten: alle Energieformen - Wasser, Sonne, Wind, Geothermie gekoppelt mit Energieeffizienz bei Gebäuden und Mobilität - verringern unsere Abhängigkeit von Öl und Gas. Nur auf Wasserkraft zu setzten, nützt zwar der TIWAG, aber nicht den Menschen, die die Natur als Ausgleich brauchen. Wer sich mal die Mühe macht, in den verschiedenen Naturräumen die Vielfalt und Schönheit der Fauna und Flora zu erforschen, weiß, wie wunderschön und vielfältig unsere Umwelt in geschützten Bereichen ist.
Interessant ist ja auch die Umfrage der Tiroler Tageszeitung zu Natura-2000-Gebieten, ob es sinnvoll sei, weitere Gebiete unter Schutz zu stellen. 61% ja, 11% nein, 28% meinen, die EU solle sich um Wichtigeres kümmern. Wenn ich jetzt noch eine Schwankungsbreite von +/- 4% rechne, bleibt aber eines klar: die Interessen der TirolerInnen sind wohl anders gelagert als die Interessen einiger weniger, jedoch mächtiger Wirtschaftszweige.
Ich bin zuversichtlich, dass neue Natura-2000-Gebiete Tirol reicher machen und das die Tiroler Landesregierung das Beste für Tirol und die Menschen erarbeitet.

Solarbranche zeigte sich bei der Häuslbauer/Energiemesse von ihrer besten Seite

Wir haben in Tirol gute und international tätige Solarfirmen. Eine davon präsentierte sich am Freitag mit einem Weltrekordversuch vor dem Messegelände. Aufgabe war, eine über 50 m2 große Solaranlage in mindestens 75 min zu errichten und damit Warmwasser für eine Dusche zu produzieren (Wasser musste 5° wärmer sein als aus der Kaltwasserleitung).



80 Nasen hoch, eingeteilt in kleine kompetente Teams, machten sich ans Werk und waren sogar wesentlich früher fertig als vorgegeben. Da es ein offizieller Weltrekordversuch war, wurde auch alles korrekt von einer Vertreterin des Weltrekord-Komitees begutachtet, geprüft und schlussendlich bestätigt. Die Freude der Akteure und der Firma selbst war damit natürlich riesengroß. Ich gratuliere auch recht herzlich. Diese gelungenen Demonstration hat wieder einmal gezeigt, dass die Sonne ein wichtiger Beitrag zur Energiewende ist und zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen wird.

Neues Beschwerdemanagement "bürgermeldungen.com" in der Stadt Innsbruck

Via Internet über PC oder Smartphone können nun Meldungen und Beschwerden noch schneller an die Stadt Innsbruck weitergeleitet werden. Da es für Innsbruckerinnen und Innsbrucker nicht immer klar ist, wohin welcher Wunsch/welche Beschwerde gesandt werden soll, ist dieses neue Tool unglaublich praktisch.

Und so wird es gemacht:
  • Ab sofort die App „bürgermeldungen.com“ downloaden (Gratis für iPhone, iPad, Android-Handys und über WindowsPhone) oder die Anwendung auf www.innsbruck.gv.at oder www.buergermeldungen.com abrufen und sich registrieren
  • Von jedem Ort innerhalb des Stadtgebiets Meldung – optional mit Foto und GPS-Position – absetzen oder zu Hause vom PC aus eine Meldung verfassen
  • Die Eingaben werden sofort veröffentlicht und umgehend bearbeitet
  • Der aktuelle Stand der Erledigung wird öffentlich bekannt geben
  • Die Software verfügt zudem über eine Kommentarfunktion für BürgerInnen
  • Mittels E-Mails werden die BürgerInnen über die aktuellen Entwicklungen zu ihrer Meldung am laufenden gehalten
Voraussetzung ist die Anmeldung mit Name und Adresse, um Beleidigungen und Diffamierungen hintanzuhalten. Schließlich geht es darum, die Stadt noch besser zu machen und nicht darum, jemanden zu beschimpfen. Die persönlichen Daten werden ausschließlich für die Rückmeldung verwendet. Alles was kaputt oder mangelhaft ist (zb. Beleuchtung oder Parkbank), aber auch alles, was gefällt (schließlich freuen sich die Angestellten des Magistrats auch über Lob), kann nun rasch und unkompliziert gemeldet werden.

Höhere Zuschüsse für Monatsticket

Leider hängen wir bei den Tarifen des Öffentlichen Verkehrs am Regulativ des VVT. Wie alle Jahre gibt es eine Indexanpassung. Damit ein Ausgleich geschaffen werden kann, vor allem für jene, die eh schon wenig Geld zum Leben zur Verfügung haben, aber dringend für ihre Mobilität den Öffentlichen Verkehr brauchen, gleicht die Stadt Innsbruck die Teuerung aus.

Die Stadt erhöht die Zuschüsse für die Monatskarten:
AusgleichszulagenempfängerInnen unter 61 Jahren: 28,70 Euro
AusgleichszulagenempfängerInnen über 61 Jahren: 17,50 Euro
SozialhilfeempfängerInnen unter 61 Jahren: 28,70 Euro
SozialhilfeempfängerInnen über 61 Jahren: 17,50 Euro
Behinderte oder Blinde: 11,20 Euro

Das ist ein wichtiger Beitrag und kostet über 400.000 Euro. Zeitgleich arbeiten wir an einer Tarifreform für alle Erwachsene, um eine günstige Jahreskarte anbieten zu können und den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr noch attraktiver zu machen.

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