Die Kranebitter Allee wird schöner denn je

Das ist ein schöner Titel, der via Presseaussendung an die Medien versandt wurde. Die Kranebitter Allee ist ein stadtprägendes Kleinod, das natürlich erhalten bleiben soll. Während der Bauarbeiten für die neue Landesstraße müssen eingige südliche Bäume weichen, andere sind krank und die nördliche, kümmerlich wachsende Baumreihe wird überhaupt neu gemacht.
Ausnahmseise übernehme ich den Text der Presseaussendung, weil er schön aufzählt, was alles gemacht wird, um den Charakter dieser Allee auch zukünftig zu garantieren.


Der Ausbau der Regionalbahntrasse wird kontinuierlich fortgesetzt. Derzeit steht der Bereich der Kranebitter Allee im Abschnitt Vögelebichl bis zur Kreuzung Technikerstraße an. Die künftige Trasse wird auf die momentan bestehende B171 Tiroler Straße gelegt. Eine neue Landesstraße wird im Süden zwischen Flughafenareal und bestehender Baumreihe errichtet. Durch diese Maßnahmen sind Baumfällungen im Einbindungsbereich der neuen Landesstraße in die alte Wegtrasse nötig.

„Es ist nie schön, wenn bei Bauarbeiten im städtischen Bereich in die vorhandene Natur eingegriffen werden muss. Im Bereich der Kranebitter Allee sind dieses Eingriffe allerdings unbedingt notwendig, die Baumfällung ist auf ein Minimum reduziert und auch Nachpflanzungen erfolgen“, erläutert Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Der Alleecharakter der Kranebitter Allee bleibt im Endausbau letztendlich unter besseren Voraussetzungen und Entwicklungschancen der Bäume erhalten. Die Allee, die das Innsbrucker Stadtbild besonders prägt, bleibt also beidseitig bestehen und wird schöner, als sie in den letzten zehn Jahren je war. “

Geschädigte Bäume werden entfernt, gesunde geschützt und neue gepflanzt.
Die bereits begonnen Baumfällungen passieren im Zuge der Rodungsarbeiten für die Errichtung der neuen Kranebitter Allee im Bereich Fischerhäuslweg bis Technikerstraße durch die IVB. Ziel ist es, die südliche, weitgehend gesunde Baumreihe der Allee soweit wie möglich zu erhalten. Dies kann bei entsprechender Rücksichtnahme während der Bauarbeiten, die das Amt Grünanlagen deswegen genau überwacht, auch gewährleistet werden.

An drei Punkten ist eine Entfernung von Bäumen jedoch unvermeidlich:
  • Im Bereich der geplanten Haltestelle der Regionalbahn
  • Im Bereich der Einbindung der Kranebitter Allee in die bestehende Trasse bei der Technikerstraße
  • Im Bereich der Einbindung beim Fischerhäuslweg
  • Im dortigen Gebiet müssen insgesamt 15 städtische Bäume weichen. Zusätzlich müssen im Bereich „Ischia“, also auf Privatgrund, weitere fünf Bäume gefällt werden. Dort werden allerdings die wild gewachsenen Bäume so ausgelichtet, dass die Baumreihe logisch fortgesetzt wird und die verbleibenden Bäume somit als Alleebäume wahrgenommen werden. Der teilweise dichte Unterwuchs südlich der Baumreihe und einige wild aufgegangene Bäume entlang des Flughafenzauns müssen der neuen Landesstraße Platz machen. Als Gegenmaßnahme erfolgen in der südlichen Baumreihe zehn Neupflanzungen.

Die geschädigte Baumreihe nördlich der Kranebitter Allee wird im nächsten Bauabschnitt (Errichtung der Gleistrasse inkl. nördliche Nebenfahrbahn) komplett entfernt und in einem neuen Grünstreifen, der einen besseren Lebensraum für die Bäume bietet, neu gepflanzt.

Die Verwandlung der Kranebitter Allee
Auf den Abschnitten Fischerhäuslweg bis Vögelebichl und Vögelebichl bis Technikerstraße wird südlich der derzeitigen Kranebitter Allee eine neue Landesstraße realisiert. Zudem kommt es zu Straßen- und Gleisbauarbeiten in den Kreuzungsbereichen Kranebitter Allee/Fischerhäuslweg/Vögelebichl und Kranebitter Allee/Technikerstraße sowie zur Errichtung eines neuen Brückentragwerks Vögelebichl. Auch Leitungsumlegungsarbeiten für Kanal, Wasser, Strom, Gas und UPC werden durchgeführt.

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