Endlich können wir die Karwendelbrücke verbreitern ...

... und außerdem die Freiburger Brücke - eine ebenfalls wichtige Radverbindung - wenigstens im Richtungsverkehr für Radfahrende besser nutzbar machen.
Zuerst richten wir die Freiburger Brücke her. Gemeinsam mit dem Land Tirol (die Straße und Brücke gehört dem Land) verbreitern wir auf beiden Seiten den Gehsteig, damit in der jeweiligen Fahrtrichtung die Radfahrenden gemeinsam mit den FußgängerInnen den geschützen Bereich am Gehsteig nutzen können. Normalerwiese mag ich es ja nicht, wenn FußgängerInnen und RadfahrerInnen sich einen kleinen Teil des gesamten breiten Straßenraums teilen müssen. Die jeweils zweispurigen Fahrbahnen für den Autoverkehr könnten ja auch zugunsten der FußgängerInnen und RadfahrerInnen verringert werden. Soweit sind wir aber in Innsbruck noch nicht. Was sich die Mehrheit der politischen VertreterInnen andere Städte schon längst trauen, muss hier erst mühsam erarbeitet werden. Damit derweilen Radfahrende nicht unter die Autoräder kommen (die Geschwindigkeit des Autoverkehrs ist viel zu bedrohlich und gefährlich), verbreitern wir den Gehsteig, um ein gedeihliches Miteinander von Fuß- und Radverkehr zu vermöglichen. Natürlich werden die Zu- und Abgänge zur beliebten beidseitigen Innpromenade auch hergestellt.
Erst wenn wir die Freiburger Brücke fertig haben, folgt die zweite - die Verbreiterung der ÖBB-Brücke = Karwendelbrücke. Die Verhandlungen mit der ÖBB waren zäh und ich danke den Mitarbeitern der Stadt, dass sie geduldig und hartnäckig alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt haben. Während der Bauarbeiten muss die Brücke gesperrt werden, daher erfolgt der Baustart a) erst nach der Freiburger Brücke und b) erst im Juli, da dann doch viele InnsbruckerInnen auf Urlaub sein werden und auch die Universitäten geschlossen haben. Ich hoffe, dass trotz des Ungemachs der Umbauarbeiten die Vorfreude bei allen NutzerInnen groß sein wird.

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