Wie machen wir es mit dem Patscherkofel?

Der Patscherkofel ist der Hausberg der InnsbruckerInnen: sobald der Schnee geschmolzen ist bis weit in den Herbst hinein ein wunderbarer Wanderberg, im Winter ein kleines Skigebiet.


Die Pendelbahn, die es seit knapp 100 Jahren gibt, war für damalige Verhältnisse eine Pionierleistung. Sie hat auch nach wie vor Charme, zeitgemäß ist sie natürlich nicht mehr und in die Jahre gekommen ist sie auch. Wie nun die zukünftige Erschließung als Naherholungsgebiet per Pedes oder per Ski erfolgen soll, ist laufend in Diskussion und es bedarf dafür natürlich einiger Beiratssitzungen, um die tragfähigste Variante zu finden. Schließlich geht es um viel Steuergeld. Dass der Berg weiterhin mittels Bahn für die Naherholung erschlossen bleiben soll, steht eigentlich außer Frage. Ich bin schon gespannt auf die Entscheidung des Beirats, welche Varianten in die vertiefende Prüfung geschickt werden sollen. Erst nach dieser Prüfung liegt auf dem Tisch, was wieviel kosten wird. Daher finde ich die Zahlenspekulationen, die derzeit herumgeistern, für unseriös. Nebst Hausberg für die InnsbruckerInnen hat für mich der Patscherkofel vor allem im Sommer/Herbst eine touristische Komponente, die ausbaufähig wäre. Als kleines Skigebiet ist er nicht mehr besonders interessant. Da gibt es viel zu große Konkurrenz mit weitaus besserem Angebot für SkifahrerInnen. Aber Sommer/Herbst könnte schon einiges drin sein. Nun braucht es aber mal die Entscheidungen wo und wie. Bei den touristischen Überlegungen gehört das Mittelgebirge gesamthaft betrachtet, um zukunftsfähige Entwicklungen in die Wege zu leiten.

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