Das grüne Frauenfest 2015

Unser grünes Frauenfest gibt es natürlich auch 2015. Hinkommen, tanzen, nette Menschen treffen ... Ich muss allerdings noch überlegen, mit welchen Köstlichkeiten ich beim Buffet beitragen kann -:)



Umfangreiches Programm zum internationalen Frauentag 2015 in Innsbruck




Ich freue mich schon auf viele gemeinsame Stunden. Die Flyer werden an verschiedensten Orten aufgelegt und er kann auch auf www.aep.at abgerufen werden, da er in diesem Blogformat schon ziemlich klein dargestellt wird.

Vom Innsbrucker Frauenförderprogramm bis zur Frauenvernetzung zum internationalen Frauentag 2015

Es war ein langer Weg hin zur Neufassung des in die Jahre gekommenen Innsbrucker Frauenförderprogramms. So wie jede öffentliche Institution hat natürlich auch die Stadt Innsbruck vor mehr als 10 Jahren das erste Förderprogramm beschlossen. Nach 10 Jahren war es Zeit, sich das Werk anzuschauen, zu konkretisieren und neu zu fassen. Im letzten Gemeinderat konnte die Neufassung nun endlich beschlossen werden.
Programme auf dem Papier bringen wenig, wenn sie nicht gelebt werden. In den letzten Jahren stieg im Magistrat die Zahl der weiblichen Führungskräfte von 16 auf 29. Und selbstverständlich braucht es auf dem Weg dorthin Unterstützung und Ermutigung, um überhaupt in Führungspositionen zu kommen.
Wen es wundert, dass im Innsbrucker Programm in allen Verwendungs- und Entlohnungsgruppen bei weniger als 40% Frauen als unterrepäsentatiert gelten, kann ich gleich beruhigen. Das Gleichbehandlungsgesetz des Bundes und des Landes schreiben 40% fest. Da können wir als Stadt nicht was anderes beschließen. Was uns jedoch nicht daran hindern wird, besser als das Gesetz zu sein und im Laufe der Jahre auf 50% zu kommen.
Das neue Frauenförderprogramm enthält auch endlich Ressourcen für die Gleichbehandlungsbeauftragte. Das ist ein wichtiger und zentraler Punkt, da ohne Ressourcen die Ernennung zur Gleichbehandlungsbeauftragten aber schon rein gar nichts nutzt.

Es gibt nicht nur ein aktualisiertes Frauenförderprogramm, sondern auch - abseits des Stadtmagistrats - eine wundervolle Frauenvernetzung ganz vieler verschiedener Frauengruppen, die rund um den internationalen Frauentag viele verschiedene Aktivitäten setzen. Mit diesen Aktivitäten ist aber nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.


Die Frauenvernetzung soll es auch weiterhin geben und daraus können stärkende Projekte entstehen. Wer also noch dazustoßen möchte, ist herzlich willkommen.

Die Kranebitter Allee wird schöner denn je

Das ist ein schöner Titel, der via Presseaussendung an die Medien versandt wurde. Die Kranebitter Allee ist ein stadtprägendes Kleinod, das natürlich erhalten bleiben soll. Während der Bauarbeiten für die neue Landesstraße müssen eingige südliche Bäume weichen, andere sind krank und die nördliche, kümmerlich wachsende Baumreihe wird überhaupt neu gemacht.
Ausnahmseise übernehme ich den Text der Presseaussendung, weil er schön aufzählt, was alles gemacht wird, um den Charakter dieser Allee auch zukünftig zu garantieren.


Der Ausbau der Regionalbahntrasse wird kontinuierlich fortgesetzt. Derzeit steht der Bereich der Kranebitter Allee im Abschnitt Vögelebichl bis zur Kreuzung Technikerstraße an. Die künftige Trasse wird auf die momentan bestehende B171 Tiroler Straße gelegt. Eine neue Landesstraße wird im Süden zwischen Flughafenareal und bestehender Baumreihe errichtet. Durch diese Maßnahmen sind Baumfällungen im Einbindungsbereich der neuen Landesstraße in die alte Wegtrasse nötig.

„Es ist nie schön, wenn bei Bauarbeiten im städtischen Bereich in die vorhandene Natur eingegriffen werden muss. Im Bereich der Kranebitter Allee sind dieses Eingriffe allerdings unbedingt notwendig, die Baumfällung ist auf ein Minimum reduziert und auch Nachpflanzungen erfolgen“, erläutert Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Der Alleecharakter der Kranebitter Allee bleibt im Endausbau letztendlich unter besseren Voraussetzungen und Entwicklungschancen der Bäume erhalten. Die Allee, die das Innsbrucker Stadtbild besonders prägt, bleibt also beidseitig bestehen und wird schöner, als sie in den letzten zehn Jahren je war. “

Geschädigte Bäume werden entfernt, gesunde geschützt und neue gepflanzt.
Die bereits begonnen Baumfällungen passieren im Zuge der Rodungsarbeiten für die Errichtung der neuen Kranebitter Allee im Bereich Fischerhäuslweg bis Technikerstraße durch die IVB. Ziel ist es, die südliche, weitgehend gesunde Baumreihe der Allee soweit wie möglich zu erhalten. Dies kann bei entsprechender Rücksichtnahme während der Bauarbeiten, die das Amt Grünanlagen deswegen genau überwacht, auch gewährleistet werden.

An drei Punkten ist eine Entfernung von Bäumen jedoch unvermeidlich:
  • Im Bereich der geplanten Haltestelle der Regionalbahn
  • Im Bereich der Einbindung der Kranebitter Allee in die bestehende Trasse bei der Technikerstraße
  • Im Bereich der Einbindung beim Fischerhäuslweg
  • Im dortigen Gebiet müssen insgesamt 15 städtische Bäume weichen. Zusätzlich müssen im Bereich „Ischia“, also auf Privatgrund, weitere fünf Bäume gefällt werden. Dort werden allerdings die wild gewachsenen Bäume so ausgelichtet, dass die Baumreihe logisch fortgesetzt wird und die verbleibenden Bäume somit als Alleebäume wahrgenommen werden. Der teilweise dichte Unterwuchs südlich der Baumreihe und einige wild aufgegangene Bäume entlang des Flughafenzauns müssen der neuen Landesstraße Platz machen. Als Gegenmaßnahme erfolgen in der südlichen Baumreihe zehn Neupflanzungen.

Die geschädigte Baumreihe nördlich der Kranebitter Allee wird im nächsten Bauabschnitt (Errichtung der Gleistrasse inkl. nördliche Nebenfahrbahn) komplett entfernt und in einem neuen Grünstreifen, der einen besseren Lebensraum für die Bäume bietet, neu gepflanzt.

Die Verwandlung der Kranebitter Allee
Auf den Abschnitten Fischerhäuslweg bis Vögelebichl und Vögelebichl bis Technikerstraße wird südlich der derzeitigen Kranebitter Allee eine neue Landesstraße realisiert. Zudem kommt es zu Straßen- und Gleisbauarbeiten in den Kreuzungsbereichen Kranebitter Allee/Fischerhäuslweg/Vögelebichl und Kranebitter Allee/Technikerstraße sowie zur Errichtung eines neuen Brückentragwerks Vögelebichl. Auch Leitungsumlegungsarbeiten für Kanal, Wasser, Strom, Gas und UPC werden durchgeführt.

Sieglanger Spielplatz wird neu

Der Wunsch nach einem neuen Spielplatz für Kinder, aber auch Rückzugsmöglichkeiten für Jugendliche, ist in Sieglanger groß. Daher hat mein Kollege Gerhard Fritz gemeinsam mit der Abteilung Grünraumplanung und mit Unterstützung eines externen Teams nach der Methode der Spielleitplanung einen kleinen feinen BürgerInnenbeteiligungsprozess aufgesetzt. Der bestehende Spielplatz war schon in die Jahre gekommen. Außerdem gab es die Möglichkeit, das angrenzende städtische Grundstück in die neuen Überlegungen miteinzubeziehen.
Mittels Sozialraumanalyse, Facherhebungen for Ort, Fragebögen für Volksschule und Kindergarten, natürlich auch Online + Pressearbeit und Aktionstag kann der Spielplatz den Wünschen entsprechend neu aufgesetzt werden. Nun geht es an die Detailplanung und die ersten Maßnahmen, die noch 2015 umgesetzt werden sollen.

Grünschnittabgabestelle Kranebitter Allee geht ins 2te Jahr

Mit dem Wegfall des Bauhofes West in der Bachlechner Straße wäre für BürgerInnen aus dem Westen der Stadt die Entsorgung ihres Grünschnittes wesentlich schwerer gefallen. Bereits letztes Jahr haben wir daher an der Kranebitter Allee von April bis November eine Abgabestelle eingerichtet.
Die wird es auch heuer wieder geben, allerdings mit einer kleinen Änderung. Montags wird eine Stunde später begonnen, dafür aber eine Stunde länger offen gehalten. Das kommt allen Berufstätigen zu gute, die mit der letztjährigen Öffnungszeit Montag von 8 bis 17 Uhr ihre liebe Not hatten.

NEU: Montag von 9 bis 18 Uhr
Freitag von 13 bis 18 Uhr bleibt so wie bisher

Zusätzlich kann man den Grünschnitt auch in der städtischen Kompostieranlage am Archenweg oder in Kleinmengen auch beim Recyclinghof in der Rossaugasse abgeben.
Dieses Service bietet die Stadt für die BürgerInnen - im Gegensatz zu vielen anderen Tiroler Gemeinden - kostenlos an.

Neues Jahresticket und 5-Fahrten-Schein entwickeln sich wunderbar

Wir haben nun schon die erste Zwischenbilanz. Mit 1. Feber starteten wir mit den neuen Jahrestickets zu 330 Euro. Bereits jetzt sind mehr als 1.000 neue Kundinnen dazugekommen. Auch der 5-Fahrten-Schein für Gelegenheitsfahrten entwickelt sich positiv. Für 1,60 Euro mal schnell die IVB benutzt zeigt Wirkung. Bis jetzt sind 15.000 Stück des günstigen Tickets verkauft worden.
Natürlich kann man überall das Haar in der Suppe finden. Im Bus/in der Straßenbahn ein Ticket zu lösen, kommt auf 2,70 Euro. Wir hatten 2014 1,4 Millionen Ticketkäufe in Bus/in der Straßenbahn. Das hält alle anderen Fahrgäste auf, die Öffis sind unpünktlich und alle Nutzerinnen ärgern sich zu recht. Es gibt im gesamten Stadtgebiet 65 Vorverkaufsstellen, 100 Ticketautomaten der IVB und zusätzlich alle Parkscheinautomaten (über 400), wo das günstige 5-Fahrten-Ticket erstanden werden kann. Mit der kommenden Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung kommen zusätzliche Automaten dazu.
Daher: Mit dem Erwerb des 5-Fahrten-Tickets im Vorverkauf für Gelegenheitsfahrten kann ordentlich Geld gespart werden und die Öffis können pünktlicher ihr Ziel erreichen.

Jetzt funktionieren alle Vorverkaufs-Automaten

Die verbliebenen 14 Stück der mehr als 500 Vorverkaufs-Automaten für günstige Gelegenheitsfahrten mit dem Öffentlichen Verkehr wurden nun auch umgestellt. Die schon etwas ältlichen Modelle wollten das neue Programm mit den 5-Fahrten-Scheinen einfach nicht mehr mitspielen. Anstatt noch funktionstüchtige Automaten auszutauschen und sofort neue anzukaufen, entschieden wir uns für eine einfache Variante.


Man kann für den Vorverkauf auch sämtliche Parkscheinautomaten verwenden, sodass die Dichte der Vorverkaufsstellen bereits sehr hoch ist. Bis Ende November 2015 haben wir auch die restlichen Gebiete der Parkraumbewirtschaftung abgeschlossen, sodass noch mehr Möglichkeiten vorhanden sind.

Lärmschutzförderung für geplagte FlughafenanrainerInnen

Im Jahr 2014 konnten wir die Verhandlungen zum Abschluss bringen und ab 1.1.2015 gilt eine zusätzliche Förderung des Flughafens für Lärmschutzfenster. Firmen waren dann recht schnell und warben auch in Gebieten, die nicht in die Förderzone hineinfallen.


Hier der Link, der die betroffenen Gebäude anzeigt. Die Beratung gibt es im Stadtmagistrat - alles aus einer Hand quasi. Schließlich gilt es, wenn man sich die Arbeit des Fenstertausches antut, das Beste für den eigenen Wohnraum auzuwählen. Hier noch der Kontakt für Förderung und Beratung - 0512 / 5360-2180 oder -2182.


Blog-Archiv